Propecia ist ein rezeptpflichtiges Medikament zur Behandlung von Haarausfall. Allerdings richtet sich das Arzneimittel nur an Männer: Die Inhaltsstoffe sind bei Frauen und Kindern nicht wirksam.

Arzneilich wirksamer Bestandteil der Filmtabletten ist Finasterid, ein Mittel, das in höherer Dosierung auch bei gutartiger Vergrößerung der Prostata eingesetzt wird. Die Filmtabletten sind unkompliziert in der Einnahme und bekämpfen Haarausfall des männlichen Typs effektiv. Propecia ist für die langfristige Therapie gedacht, Einnahmezyklen von drei bis sechs Monaten sind normal.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Propecia ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet.

Definition und allgemeine Informationen zu Propecia

Propecia 1 mg Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Finasterid. In kleinen Dosen wirkt der Stoff gegen hormonell bedingten Haarausfall bei Männern. In höheren Dosierungen wird Finasterid zur Therapie bei gutartigen Vergrößerungen der Prostata eingesetzt. Propecia ist ausschließlich zur Behandlung von Männern zwischen 18 und 41 Jahren vorgesehen.

Männlicher Haarausfall, auch als androgenetische Alopezie bezeichnet, ist weit verbreitet. Die Ursachen sind nicht abschließend geklärt. Man geht aber derzeit davon aus, dass der Haarausfall von einer Kombination aus Vererbung und dem Hormon Dihydrotestosteron (DHT) verursacht wird.

DHT verkürzt die Wachstumsphase der Haare und trägt zu einer Verdünnung der Haare bei. Der Wirkstoff Finasterid senkt auf der Kopfhaut den DHT-Spiegel. Daher ist Propecia auch nur bei Männern mit beginnendem oder mäßigem Haarausfall wirksam. Bei vollständigem Haarverlust zeigt das Medikament keine Wirkung.

Propecia wird über einen längeren Zeitraum eingenommen und kann männlichen Haarausfall nicht final therapieren. In der praktischen Anwendung während eines Zeitraums von fünf Jahren oder mehr konnte das Medikament den Haarverlust signifikant bremsen, in Studien besserte sich bei etwa der Hälfte der teilnehmenden Männer sogar das Haarwachstum. Sichtbar verbessertes Haarwachstum stellte sich allerdings erst nach einer Anwendung von etwa einem Jahr ein. Sogenannte Geheimratsecken und ein zurückweichender Haaransatz können mit Propecia nicht therapiert werden.

Propecia

Eckdaten zu Propecia

  • Markenname: Propecia
  • Aktiver Wirkstoff: Finasterid
  • Wirkstoffklasse: 5-alpha-Reduktasehemmer
  • Hersteller: MSD
  • Rezeptpflicht: rezeptpflichtig

Anwendungsgebiete

Propecia 1 mg Filmtabletten werden zur Behandlung androgenetischer Alopezie eingesetzt. Das Krankheitsbild ist auch unter der Bezeichnung “männlicher Haarausfall” bekannt und betrifft Männer im Alter von 18 bis 41 Jahre. Propecia wird im frühen Stadium eingesetzt. In fortgeschrittenen Stadien ist das Medikament nicht mehr wirksam.

Wirkungsweise von Finasterid

Der Wirkstoff Finasterid hemmt das Enzym Typ-II-5-Alpha- Reduktase. Dieses Enzym wandelt Testosteron in Dihydrotestosteron, kurz DHT, um. DHT sorgt auf der Kopfhaut dafür, dass sich die Wachstumsphasen der Haare verkürzen und das Haar insgesamt ausdünnt. Daran ist aber nicht ein erhöhter Spiegel an DHT Schuld, sondern die Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber DHT ist genetisch bedingt. Das Abbauprodukt DHT kommt ganz natürlich auf und in der Kopfhaut vor.

Chemische Zusammensetzung von Finasterid
Chemische Zusammensetzung von Finasterid

Allerdings lässt es im Fall einer genetischen Beeinträchtigung die Haarwurzeln auf einen Bruchteil der normalen Größe schrumpfen, so dass sich nur noch weiches, dünnes Flaumhaar ausbilden kann. Dieses Flaumhaar ist oft auch blasser als der normale Haarwuchs.

Finasterid wirkt effektiv der Verkürzung der Wachstumsphasen entgegen, indem es den DHT-Spiegel auf der Kopfhaut senkt. Dadurch können die Haarwurzeln ihre normale Größe und Funktion beibehalten, wodurch das Haar kräftiger und länger wächst.

Klinische Studien

Die Wirksamkeit von Finasterid sowohl bei Alopezie als auch bei einer Prostatahyperplasie wurde in verschiedenen Studien untersucht, auch im Vergleich mit dem Wirkstoff Terazosin. Die Wirksamkeit von Finasterid konnte mehrfach belegt werden: Die Chemikalie verhindert den Abbau von Testosteron in das wirksamere Produkt Dihydrotestosteron und ließ die Prostata infolgedessen schrumpfen.

In einer Vergleichsstudie mit dem Wirkstoff Terazosin erwies sich Finasterid in einer Dosierung von 5 mg/die als Terazosin deutlich unterlegen und sogar gegenüber dem Placebo unterlegen. Allerdings nahmen an der Studie Veteranen teil, die die Symptome einer vergrößerten Prostata zeigten – ohne dass die Prostatavergrößerung, genannt Prostatahpyerplasie, wirklich nachgewiesen worden wäre. Insofern darf die Aussagekraft der Studie bezüglich der Wirksamkeit bei Alopezie in Frage gestellt werden.

In den späten 1990er Jahren wurden bereits Studien durchgeführt, die eine Wirksamkeit von Finasterid in einer Dosis von 1 mg/die bei von genetischer Alopezie betroffenen Männern nachweisen konnten. Und zwar zeigte die Studie, das bei den mit Finasterid behandelten Männern nicht nur mehr Haare auf einem festgelegten Areal Kopfhaut wuchsen als bei den mit einem Placebo behandelten Patienten.

Sondern die Wirkung hielt auch lange an: Selbst zwei Jahre nach Ende der Behandlung mit Finasterid hatten die behandelten Männer immer noch einen dichteren und gesünderen Haarwuchs auf dem Kopf als die mit einem Placebo behandelten Patienten. Eine dieser Studien wurde im Dezember 1998 in der Zeitschrift pharma-kritik besprochen.

Welche Nebenwirkungen von Propecia können auftreten?

Wie alle Arzneimittel hat auch Propecia einige unerwünschte Nebenwirkungen, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten. Die Nebenwirkungen treten unterschiedlich häufig und vor allem individuell verschieden unterschiedlich stark auf.

Gelegentlich, also bei weniger als 1 von 100 behandelten Patienten, kommt es zu vermindertem sexuellem Verlangen. Es kann gelegentlich zu Schwierigkeiten bei der Erektion kommen. Der Samenerguss kann gestört sein, es kann auch zu einem verminderten Samenerguss kommen. Gelegentlich litten Patienten unter depressiven Verstimmungen.

Bei anderen Nebenwirkungen ist die Häufigkeit nicht bekannt. Patienten berichteten von Überempfindlichkeitsreaktionen wie Ausschlag und Juckreiz, Nesselsucht und Anschwellen im Bereich der Lippen und des Mundes. Der Hals war teilweise auch betroffen. Im Gesicht bildete sich bei einigen Patienten ein Angioödem. Andere Patienten berichteten von einer Berührungsempfindlichkeit der Brust und Anschwellen derselben. Ebenfalls mit unbekannter Häufigkeit kam es zu Hodenschmerzen. Andere Patienten litten unter Herzklopfen.

Ebenfalls mit unbekannter Häufigkeit hielten die Beschwerden auch nach Absetzen von Propecia noch an. Die Patienten berichteten von vermindertem sexuellem Verlangen, von Erektionsstörungen und Ejakulationsschwierigkeiten. Die Beschwerden verschwanden nach Absetzen des Medikaments nicht.

Bei Männern mit diversen Vorbelastungen im Bereich der Fruchtbarkeitsstörungen, die Finasterid über einen längeren Zeitraum einnahmen, wurde von Unfruchtbarkeit berichtet. Nach Absetzen von Finasterid verbesserte sich die Samenqualität wieder. Allerdings liegen keine klinischen Langzeitstudien in diesem Bereich vor.

Einige Patienten hatten erhöhte Leberenzyme, was mit der Einnahme von Finasterid in Verbindung gebracht wurde.

In manchen Fällen kann es zu ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden kommen, wenn Propecia über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Deshalb sollten Patienten ihren Körper genau beobachten.

Werden Veränderungen der Brust wie beispielsweise Knötchen, Verhärtungen des Gewebes, Ausfluss aus den Brustwarzen oder andere Veränderungen festgestellt, muss umgehend ein Arzt zu Rate gezogen werden. Diese Veränderungen können erste Anzeichen für eine Erkrankung wie Brustkrebs sein.

Die Einnahme von Finasterid kann, auch in geringen Dosen, zu Atembeschwerden, Schluckbeschwerden, Schwellungen im Mund und an den Lippen, im Gesicht oder im Hals kommen. Auch Nesselsucht wurde beobachtet. Wenn es zu diesen Beschwerden kommt, muss Propecia sofort abgesetzt werden. Ein Arzt sollte umgehend konsultiert werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen) zur Einnahme von Propecia

Der Wirkstoff Finasterid ist ausschließlich zur Behandlung von Männern einzusetzen. Bei Frauen hat Haarausfall andere Ursachen, Propecia wirkt nicht. Außerdem kann Finasterid sich schädlich auswirken: Insbesondere bei einer bestehenden Schwangerschaft dürfen Frauen nicht in Kontakt mit dem Arzneimittel kommen.

Finasterid wird auch über die Haut aufgenommen. Kontakt mit dem Wirkstoff während der Schwangerschaft kann zu schweren Fehlbildungen der Genitalien bei männlichen Kindern führen.

Propecia muss sofort abgesetzt werden, wenn eine der beschriebenen Nebenwirkungen beobachtet wird. In diesem Fall ist umgehend Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten. Auch bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Finasterid darf das Medikament nicht angewandt werden. Das gilt auch bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Galaktose.

Bei Lapp-Lactase-Mangel dürfen Propecia Filmtabletten nicht eingenommen werden. Bei eingeschränkter Leberfunktion darf Propecia nicht eingenommen werden.

Finasterid kann zur Behandlung einer gutartigen Vergrößerung der Prostata eingesetzt werden. Das darf aber nur passieren, wenn die Veränderungen der Prostata mit einem Urologen abgeklärt wurden und ganz sicher kein Prostatakarzinom vorliegt.

Patienten mit Restharnbildung und/oder stark vermindertem Harnfluss müssen während der gesamten Einnahmedauer ärztlich überwacht werden.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bislang nicht bekannt. Allerdings sollten Veränderungen der Prostata vor Beginn der Therapie mit Propecia abgeklärt werden. Denn der Wirkstoff Finasterid kann den Wert des prostataspezifische Antigens im Blut vermindern, so dass eine Krebsfrüherkennung unmöglich wird.

Propecia ohne Rezept vom Arzt online bestellen – So funktioniert’s

Propecia zur Haarausfall-Behandlung bei Männern ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann in Deutschland weder in stationären Apotheken (Ladengeschäften) noch von deutschen Online-Apotheken ohne Rezept bezogen werden. Es gibt Online-Anbieter, die das Medikament Propecia rezeptfrei verkaufen und auf die Vorlage einer ärztlichen Verordnung komplett verzichten. Diese Anbieter sind als höchst unseriös zu bewerten, ihr Handeln ist in Deutschland illegal.

Darüber hinaus ist der rezeptfreie Versand von Propecia nach Deutschland illegal und wer sich das Medikament bei einem entsprechenden Anbieter ohne Rezept oder ärztliche Konsultation bestellt, ist an diesen illegalen Handlungen beteiligt. Würde es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, können Kunden zu den Vorgängen ebenfalls befragt werden.

Ist es sicher bei der Online-Klinik Propecia online zu kaufen?

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Sie können bei der Online-Klinik Treated.com das Medikament Propecia ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren gesundheitlichen Daten erfassen. Die Ärzte von Treated.com sind von der unabhängigen Regulierungsbehörde für Gesundheits- und Sozialpflegedienste (Care Quality Commission) in den Vereinigten Königreichen reguliert und von der englischen Gesundheitsbehörde GMC (General Medical Council) akkreditiert.

Bei Eignung wird ein Rezept für Propecia ausgestellt und an die Versandapotheke zugestellt. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet. Neben der Möglichkeit des Medikamentenversands an Ihre Privat- oder Geschäftsadresse können Sie ebenfalls UPS Abholstationen in Anspruch nehmen.

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Quellen:

  1. Propecia 1mg Filmtabletten. In: MSD Sharp & Dohme GmbH. URL: msd.de
  2. Evaluation of efficacy and safety of finasteride 10 mg in 3177 Japanese men with androgenetic alopecia. In: Sato A et al. (2012). URL: ncbi.nlm.nih.gov
  3. Nur Finasterid und Minoxidil helfen gegen den Kahlschlag. Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de
  4. Finasteride and sexual side effects Venkataram Mysore; In: Indian Dermatol Online J. 2012 Jan-Apr; 3(1): 62–65. URL: ncbi.nlm.nih.gov
  5. Comparison of finasteride a 4a reductase inhibitor, and various commercial plant extracts in in vitrro and in vivo 5a reductase inhibition. In: Linda Rhodes et al (1993). URL: onlinelibrary.wiley.com
  6. Androgenetische Alopezie: Finasterid bietet kausale Therapie. Deutscher Ärzteverlag GmbH. URL: aerzteblatt.de
  7. Finasteride in the treatment of men with frontal male pattern hair loss. In: James Leyden et al. URL: jaad.org