Das verschreibungspflichtige Arzneimittel Priligy ist der Handelsname für den Arzneistoff Dapoxetin, der bei erwachsenen Männern für die Behandlung von einem vorzeitigen Samenerguss (Eiaculatio praecox) eingesetzt wird und seit 2009 zugelassen ist.
In dem folgenden Medikamentcheck sind die wichtigsten Informationen zu der Anwendung, Eignung, der Wirkungsweise, der Effektivität und zu den möglichen Risiken, Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen von Priligy übersichtlich zusammengefasst. Zudem sind in dem Abschnitt Gegenanzeigen, die Fälle aufgeführt, in denen Priligy nicht eingenommen werden darf.
Was ist Priligy und wofür wird es angewandt?
Priligy ist ein Medikament, das den Arzneistoff Dapoxetin (Dapoxetinhydrochlorid) als Wirkstoff enthält. Das Dapoxetin ist ein kurzzeitig wirkender Selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor/SSRI), der zur Gruppe der Antidepressiva gehört. Diese Arznei wird jedoch hier zur Verhinderung eines problematischen vorzeitigen Samenergusses (vorzeitige Ejakulation, Eiaculatio praecox) angewandt.
Dapoxetin dient der Verzögerung der Reaktionszeit (Latenzzeit) des Penis bis zum Samenerguss innerhalb der Vagina (intravaginal). Damit verbessert Priligy auch die wahrgenommene Kontrolle des Mannes über den Samenerguss und die sexuelle Zufriedenheit. Es verringert den persönlichen Leidensdruck sowie daraus folgende zwischenmenschliche Schwierigkeiten in der Partnerschaft. Priligy wird ausschließlich als Bedarfsmedikation vor einer sexuellen Aktion angewandt.
Priligy ist ein rezeptpflichtiges Arzneimittel in Form von Filmtabletten für die orale Anwendung (zum Einnehmen). Neben dem arzneilich wirkenden Bestandteil Dapoxetin enthalten die Tabletten weitere Bestandteile (Hilfsstoffe):
Tablettenkern:
- Lactosemonohydrat,
- mikrokristalline Cellulose,
- Croscarmellose-Natrium,
- hochdisperses Siliciumdioxid,
- Magnesiumstearat (Ph. Eur.) pflanzlich
Tablettenfilm:
- Lactosemonohydrat,
- Hypromellose Titandioxid (E 171),
- Triacetin Eisen(II, III)-oxid (E 172),
- Eisen(III)-hydroxid-oxid × H20 (E 172)
Eckdaten zu Priligy
- Markenname: Priligy
- Aktiver Wirkstoff: Dapoxetin
- Wirkstoffklasse: Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
- Hersteller: Berlin-Chemie (Menarini)
- Rezeptpflicht: rezeptpflichtig
Für wen ist Priligy geeignet?
Priligy ist für Männer im Alter von 18 bis 64 Jahren geeignet, bei denen folgende Gegebenheiten vorliegen:
- die intravaginale Latenzzeit bis zur Ejakulation (IELT) beträgt weniger als 2 Minuten und
- wenn ein andauernder oder wiederkehrender Samenerguss bereits bei einer minimalen sexuellen Stimulation vor, während oder nach dem Eindringen in die Vagina entsteht und eher eintritt, als der betroffene Mann es wünscht und
- ein persönlicher Leidensdruck besteht oder zwischenmenschliche Probleme als Folge des vorzeitigen Samenergusses existieren und
- der betroffene Mann eine unzureichende Kontrolle über den Samenerguss hat
- ein vorzeitiger Samenerguss bei den meisten Versuchen von einem Geschlechtsakt in den letzten 6 Monaten vor der Diagnose vorkam.
Die Eignung eines Mannes für die Verwendung von Priligy ist von einem Arzt festzustellen.
Aufbewahrung und Entsorgung von Priligy
Es werden für das Arzneimittel Priligy keine besonderen Bedingungen hinsichtlich der Lagerung gestellt. Zu empfehlen ist es jedoch, das Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindern sicher aufzubewahren.
Dieses Medikament darf keinesfalls über das Abwasser und auch nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Das Arzneimittel Priligy, eventuelle nicht verwendete Restbestände und auch das Verpackungsmaterial müssen gemäß der nationalen Anforderungen entsorgt werden. Das Bundesumweltamt empfiehlt die Entsorgung über Apotheken und Schadstoffsammelstellen.
Priligy Wirkung: Wie funktioniert Priligy?
Die Ejakulation resultiert aus einem komplexen Zusammenspiel zwischen den physischen Mechanismen im Gehirn und im Rückenmark. Beim Menschen wird der Samenerguss größtenteils über das sympathische Nervensystem (Sympathikus) als Teil des vegetativen Nervensystems vermittelt. Forschungen haben ergeben, dass das biogene Amin „Seretonin“ in seiner Funktion als Botenstoff (Neurotransmitter) unter anderem eine entscheidende Rolle für den Samenerguss und seinen Zeitpunkt spielt.
Das Dapoxetin in dem Medikament Priligy hemmt die Stoffe, die für den Rücktransport von ausgeschüttetem Serotonin in die Speicher der Nervenzellen von Gehirn und Rückenmark sorgen.
Dadurch verweilt das Serotonin in zunehmender Konzentration länger in dem synaptischen Spalt zwischen den Nervenzellen und steigert seine Wirkung. Dies führt schließlich zu einer vorteilhaften Verzögerung des Samenergusses. Für diesen Vorgang wird Priligy 1 bis 3 Stunden vor der sexuellen Aktivität bzw. dem Geschlechtsverkehr eingenommen.
Wie effektiv ist Priligy?
Für die Zulassung von Priligy wurden fünf doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studien durchgeführt, an denen insgesamt 6081 Männer teilnahmen. Die Ergebnisse aller erfolgten Studien waren übereinstimmend und belegten eine signifikante Verzögerung der Ejakulation durch Dapoxetin. Die durchschnittliche intravaginale Latenzzeit bis zur Ejakulation (IELT) lag bei den Teilnehmern vor Beginn der Studien unter 2 Minuten.
Bei einer international angelegten Studie mit einer 24-wöchigen Behandlungsdauer wurden 1162 Probanden aus verschiedenen Ländern der Welt nach dem Zufallsprinzip (randomisiert) in drei Gruppen aufgeteilt.
385 Probanden erhielten Placebos, 388 Probanden erhielten Priligy mit 30mg Dapoxetin nach Bedarf und 389 Probanden erhielten Priligy mit 60mg Dapoxetin nach Bedarf. Am Ende der Studie betrug die Zeit vom Moment des Eindringens des Penis in die Vagina bis zum Moment des Samenergusses (IELT) im Durchschnitt:
- 2,9 Minuten bei Probanden mit einer Dosierung von 30 mg Dapoxetin
- 3,3 Minuten bei Probanden mit einer Dosierung mit 60 mg Dapoxetin
- 1,7 Minuten bei Probanden mit Placebos
Neben einer effektiven Steigerung von unter 1 bis 2 Minuten auf knapp 3 bis 3,5 Minuten durch Dapoxetin berichteten die Patienten der Studien zudem über eine Verbesserung ihres Zustandes und der Ejakulationskontrolle sowie über ein zufriedeneres Sexualleben mit ihrer Partnerin.
Wie wird Priligy dosiert und eingenommen?
Priligy gibt es als 30-mg-Filmtabletten und als 60-mg-Filmtabletten.
Zu Beginn einer Behandlung mit Priligy werden jedem Patienten die Filmtabletten mit 30 mg Dapoxetin als Anfangsdosis empfohlen. Die Behandlung sollte nicht mit den 60-mg-Filmtabletten begonnen werden.
Sollte die Dosierung mit 30 mg Dapoxetin bei dem Patienten individuell keine ausreichende Wirkung zeigen und auch weder mäßige noch schwere Nebenwirkungen oder Symptome für eine Synkope (kurze Bewusstlosigkeit) aufweisen, kann die Dosis von dem behandelnden Arzt auf maximal 60 mg erhöht werden. Die Häufigkeit und der Schweregrad der Nebenwirkungen sind bei der 60-mg-Dosierung erhöht.
Pro Tag ist bei Bedarf nur 1 Priligy Tablette (mit 30 mg oder mit 60 mg) einzunehmen und dies circa 1 bis 3 Stunden vor dem geplanten Geschlechtsverkehr. Innerhalb von 24 Stunden darf nicht mehr als 1 Tablette eingenommen werden! Dabei ist auch zu beachten, dass Prigily nicht für die regelmäßige tägliche Einnahme bestimmt ist.
Wie nehme ich Priligy richtig ein?
Es wird empfohlen, die Tablette als ganzes Stück einzunehmen und herunterzuschlucken, da so ihr bitterer Geschmack vermieden werden kann. Zu der Einnahme sollte mindestens ein volles Glas Wasser getrunken werden. Priligy kann zudem auch mit oder ohne Nahrung verzehrt werden.
Unser Tipp!
Die Online Behandlung bietet Patienten eine sichere und diskrete Alternative, Priligy zur Behandlung von vorzeitigem Samenerguss mit Online Rezept zu bestellen. Hierzu genügt die Beantwortung einiger Fragen des Online Fragebogens, welcher vom Arzt geprüft wird. Nach Feststellung der Eignung für Priligy wird das Online Rezept ausgestellt und das Medikament an Ihre Wunschadresse versendet.
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Welche Nebenwirkungen von Priligy können auftreten?
Im Allgemeinen relativ gut verträglich, kann Priligy dennoch Nebenwirkungen aufweisen, die jedoch nicht unbedingt bei jedem Anwender auftreten müssen. Die Sicherheit dieses Medikaments wurde an 4224 Probanden mit vorzeitiger Ejakulation in fünf klinischen Studien untersucht. Es wurden bei Priligy bestimmte Nebenwirkungen festgestellt, die vorkommen können:
Sehr häufige Nebenwirkungen:
- Schwindel,
- Kopfschmerzen,
- Übelkeit
Häufige Nebenwirkungen:
- Müdigkeit, Reizbarkeit
- erhöhter Blutdruck
- Durchfall, Erbrechen, Verstopfung
- Bauschmerzen, Verdauungsstörung (Dyspepsie), Blähungen (Flatulenz)
- Magenbeschwerden, aufgeblähter Bauch
- Mundtrockenheit, übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)
- Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion)
- Parästhesie (Körperempfindungen, wie Kribbeln, Taubheitsgefühle)
- Nasennebenhöhlenverstopfung, Gähnen, Ohrensausen (Tinnitus)
- verschwommenes Sehen, Benommenheit mit abnormer Schläfrigkeit (Somnolenz)
- krankhafte Unruhe (Agitation), Aufmerksamkeitsstörungen, Muskelzittern (Tremor)
- Ruhelosigkeit, Angstzustände, Schlafstörung (Insomnie), verminderte Libido
Gelegentliche Nebenwirkungen:
- Kraftlosigkeit (Asthenie), Hitzegefühl, Hitzewallungen,
- Nervosität, anomale Empfindungen, Betrunkenheitsgefühl,
- erhöhte Herzfrequenz, Bluthochdruck (Hypertonie), Herzbeschwerden (Sinusarrest, Sinusbradykardie, Tachykardie),
- Ejakulationsversagen, Parästhesie des männlichen Geschlechtsorgans,
- Juckreiz, kalter Schweiß, Bauchbeschwerden, Schwindelgefühle (Vertigo),
- Orgasmusstörungen, Augenbeschwerden (Mydriasis, Augenschmerzen, Sehstörungen),
- Synkopen (Kreislaufkollaps, plötzlicher kurzer Bewusstseinsverlust),
- orthostatischer Schwindel, Sitzunruhe (Akathisie), Geschmacksstörungen (Dysgeusie),
- Schlafsucht (Hypersomnie), Lethargie, Dämmerschlaf/Narkotisierung (Sedierung),
- Bewusstseinseintrübung, Depressionen, euphorische Stimmungslage,
- Stimmungsschwankungen, Nervosität, Gleichgültigkeit, Teilnahmslosigkeit (Apathie),
- Verwirrtheitszustand, Desorientierung, anomales Denken, erhöhte Wachheit (Hypervigilanz),
- Schlafstörungen, Albträume, Zähneknirschen,
- Libidoverlust, Anorgasmie.
Seltene Nebenwirkungen:
- Stuhldrang,
- belastungsabhängiger Schwindel,
- plötzlich eintretender Schlaf
Wechselwirkungen & Warnhinweise
Bei der Einnahme und Behandlung von Priligy können diverse Wechselwirkungen mit bestimmten anderen Medikamenten, Mitteln und Substanzen auftreten, wenn diese gleichzeitig mit Priligy eingenommen werden oder im Zeitraum der Behandlung verabreicht werden.
Bezüglich der Wechselwirkungen ist besondere Vorsicht bei folgenden Mitteln geboten:
- Präparate zur Behandlung von Depressionen, wie Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer)
- Antipsychotika mit dem Arzneistoff Thioridazin
- stimmungsaufhellende Antidepressiva mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI, Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer/SNRI, trizyklische Antidepressiva) oder andere Arzneimittel und pflanzliche Produkte mit einer serotoninergen Wirkung, wie zum Beispiel L-Tryptophan, Triptane, Tramadol, Linezolid, Lithium und Johanniskraut (Hypericum perforatum)
- starke Hemmer des Enzyms CYP3A4, wie z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin, Nefazodon, Nelfinavir oder Atazanavir
- moderate Hemmer des Enzyms CYP3A4, wie z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Fluconazol, Amprenavir, Fosamprenavir, Aprepitant, Verapamil oder Diltiazem
- Medikamente mit einer blutgefäßerweiternden Wirkung, wie Potenzmittel (PDE5-Hemmer), Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten (z. B. Tamsulosin) oder Nitrate
- starke CYP2D6-Hemmer
- Warfarin und Arzneimittel, welche die Koagulation und/oder Thrombozytenfunktion beeinflussen
- Medikamente, die das zentrale Nervensystem beeinflussen (Antiepileptika, Antidepressiva, Anxiolytika, sedierende Hypnotika)
- Alkohol kann in Verbindung mit Priligy die alkoholbedingten neurokognitiven Effekte steigern und zudem die neurokardiogenen Nebenwirkungen von Priligy, wie die Synkopen (kurze Ohnmacht, plötzliche Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps) verstärken und die Gefahr für unfallbedingte Verletzungen erhöhen
- Arzneimittel mit einer serotoninergen Aktivität, wie Ketamin, 3,4-Methylendioxy-N-Methylamphetamin (MDMA) und Lysergsäurediethylamid (LSD) können schwerwiegende Reaktionen auslösen, wenn diese mit Priligy kombiniert werden
- Arzneimittel mit einer betäubenden Wirkung, wie Narkotika und Benzodiazepine können häufige Nebenwirkungen wie Somnolenz und Schwindel weiter verstärken
Des Weiteren sind folgende Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen:
- ohne eine vorausgegangene Diagnose der vorzeitigen Ejakulation ist Priligy nicht zu verabreichen
- über Wirkung und Nebenwirkungen bei Männern ohne Ejaculatio praecox existieren keine Daten
- der Arzt sollte eine umfassende medizinische Untersuchung durchführen
- eine orthostatische Hypotonie (krankhafter Blutdruckabfall beim Aufstehen aus sitzender oder liegender Position) sollte vorab vom Arzt ausgeschlossen werden
- wenn Synkopen oder ihre Symptome, wie Schwindel und Benommenheit auftreten, sind Situationen, bei denen es zu Verletzungen kommen kann, wie zum Beispiel das Führen von Fahrzeugen oder das Bedienen von gefährlichen Maschinen zu vermeiden
- Patienten mit einer kontrollierten Epilepsie sollten sorgfältig überwacht werden
- jede 30-mg-Tablette enthält 45,88 mg Lactose und jede 60-mg-Tablette enthält 91,75 mg Lactose
- nach einer längeren Einnahme kann es möglicherweise zu Entzugserscheinungen kommen
Gegenanzeigen - wann darf Priligy nicht eingenommen werden?
In folgenden Fällen darf das Arzneimittel Priligy überhaupt nicht eingenommen werden:
- eine Überempfindlichkeit oder Unverträglichkeit gegenüber dem Wirkstoff Dapoxetin oder gegenüber einem der anderen Bestandteile
- eine hereditäre Galactoseintoleranz, Lactasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption
- kardiale Vorerkrankungen, wie Herzinsuffizienz (NYHA Klasse II - IV), Leitungsanomalien (wie AV-Block oder Sick-Sinus-Syndrom), ischämische Herzerkrankung, Herzklappenerkrankung
- bekannte Synkopen in der Krankheitsgeschichte des Patienten
- Krampfanfälle und instabile Epilepsie
- Nierenfunktionsstörung und schwere Niereninsuffizienz (Nierenversagen)
- eine mäßige oder schwere Leberfunktionsstörung (Leberzirrhose Child-Pugh-Klasse B und C)
- Männer, die jünger als 18 Jahre alt sind
- Männer, die 65 Jahre und älter sind (keine Nachweise über Wirksamkeit und Sicherheit)
- bekannte und relevante psychiatrische Störungen, wie Depression, Manie, Schizophrenie, Angst- oder Panikstörungen, Phobien, posttraumatisches Syndrom, Suchterkrankungen oder Suizidalität (Lebensmüdigkeit, Selbstmordgefährdung)
- Männern mit Erektionsstörungen, die PDE5-Hemmer (Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra) einnehmen
- gleichzeitige Behandlung mit Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern)
- gleichzeitige Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern oder Produkten mit serotonerger Wirkung
- gleichzeitige Behandlung mit CYP3A4-Hemmern
- gleichzeitige Behandlung mit Thioridazin
Priligy ohne Rezept vom Arzt online bestellen – So funktioniert’s
Priligy zur Behandlung von vorzeitigem Samenerguss ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann in Deutschland weder in stationären Apotheken (Ladengeschäften) noch von deutschen Online-Apotheken ohne Rezept bezogen werden. Es gibt Online-Anbieter, die das Medikament Priligy rezeptfrei verkaufen und auf die Vorlage einer ärztlichen Verordnung komplett verzichten. Diese Anbieter sind als höchst unseriös zu bewerten, ihr Handeln ist in Deutschland illegal.
Darüber hinaus ist der rezeptfreie Versand von Priligy nach Deutschland illegal und wer sich das Medikament bei einem entsprechenden Anbieter ohne Rezept oder ärztliche Konsultation bestellt, ist an diesen illegalen Handlungen beteiligt. Würde es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, können Kunden zu den Vorgängen ebenfalls befragt werden.
Ist es sicher bei der Online-Klinik Priligy online zu kaufen?
Die Online-Klinik Dokteronline.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU.
Sie können bei der Online-Klinik Dokteronline.com das Medikament Priligy ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren gesundheitlichen Daten erfassen. Die Ärzte von Dokteronline.com sind von der unabhängigen Regulierungsbehörde für Gesundheits- und Sozialpflegedienste (Care Quality Commission) in den Vereinigten Königreichen reguliert und von der englischen Gesundheitsbehörde GMC (General Medical Council) akkreditiert.
Bei Eignung wird ein Rezept für Priligy ausgestellt und an die Versandapotheke zugestellt. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet. Neben der Möglichkeit des Medikamentenversands an Ihre Privat- oder Geschäftsadresse können Sie ebenfalls UPS Abholstationen in Anspruch nehmen.
Priligy rezeptfrei online kaufen
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Ausführliche Informationen zu beschriebenen Behandlungen sind auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu/en verfügbar.
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Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.03.2022 geändert.
Freigegeben durch Redaktion Online-Rezept.net
Letzte Expertenprüfung durch Thomas Fischer, Apotheker & Redakteur für medizinische Fachtexte
Quellen:
- Beipackzettel: Priligy 30mg. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de
- Besonderheit: Priligy: Gegen vorzeitigen Samenerguss. In: Stiftung Warentest. URL: test.de
- Leitlinie Ejaculatio praecox. In: Krause & Pachernegg GmbH, Journal für Urologie und Urogynäkologie 2008; 15 (Sonderheft 6), 15-16. URL: kup.at
- Package Leaflet: Information for the user: Priligy 30 mg film-coated tablets. In: Datapharm Ltd. URL: medicines.org.uk
- Dapoxetine: an evidence-based review of its effectiveness in treatment of premature ejaculation. In: EJ McCarty, WW Dinsmore (2012). URL: ncbi.nlm.nih.gov
- Dapoxetine: a new option in the medical management of premature ejaculation. In: Chris G McMahon (2012). URL: ncbi.nlm.nih.gov
- Neuer kurz wirksamer SSRI hilft bei vorzeitiger Ejakulation. In: Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de