Bei Tamiflu handelt es sich um ein Grippemittel, welches zur Arzneimittelgruppe der Neuraminidase-Hemmer gezählt wird. Es verhindert die Ausbreitung der Influenzaviren im Körper. Wie es dosiert werden muss, welche Nebenwirkungen und Gegenanzeigen auftreten können und was bei der Anwendung noch beachten werden sollte, wird im nachfolgenden Ratgeberartikel zum Thema Tamiflu (Oseltamivir) ausführlich erläutert.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com das Grippemedikament Tamiflu (Oseltamivir) ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird Tamiflu per Expressversand an Sie versendet.

Was ist Tamiflu?

Bei Tamiflu handelt es sich um ein Grippemittel, welches von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Säuglingen eingenommen werden darf. Es dient der Behandlung der Virusgrippe Influenza und enthält den Wirkstoff Oseltamivir.

Es kann auch als Vorbeugemaßnahme zum Einsatz kommen, wenn zum Beispiel das Risiko einer Ansteckung besteht, sei es durch den direkten Kontakt zu Erkrankten oder aufgrund einer aktuell kursierenden Grippewelle.

Es kann auch verschrieben werden, wenn die Erreger durch andere Impfstoffe nicht ausgeschaltet werden konnten. Laut der Angaben des Herstellers, darf Tamiflu von Erwachsenen und Kindern ab dem 13. Lebensjahr und wenn das Körpergewicht über 40 Kilogramm liegt eingenommen werden. Soll das Mittel bei Säuglingen zum Einsatz kommen, muss dies je nach Einzelfall individuell entschieden werden.

Tamiflu gegen Grippe

Eckdaten zu Tamiflu

  • Markenname: Tamiflu
  • Aktiver Wirkstoff: Oseltamivir
  • Wirkstoffklasse: Neuraminidase-Hemmer
  • Hersteller: Roche
  • Rezeptpflicht: rezeptpflichtig

Dosierung von Tamiflu

Das Medikament Tamiflu sollte bereits innerhalb von zwei Tagen eingenommen werden und zwar wenn die ersten Symptome einer Grippe (Influenza) aufgetreten sind, um eine bestmögliche Wirkung zu erzielen. Bei Jugendlichen ab 13 Jahren, bei Kindern ab einem Körpergewicht von 40 Kilogramm und bei Erwachsenen wird eine Dosis von 75 mg und zwar zwei mal täglich empfohlen. Die Einnahme erfolgt für 5 Tage.

Dosierung von Tamiflu bei Kindern

Soll Tamiflu bei Kleinkindern über ein Jahr und bei Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren verwendet werden, deren Körpergewicht unter 40 Kilogramm liegt, kommt schwächer dosiertes Tamiflu zum Einsatz. Hier stehen Präparate mit einem Wirkstoffanteil von 30 mg und 40 mg zur Verfügung.

Bis zu einem Körpergewicht von 15 Kilogramm beträgt die empfohlene Dosis zwei mal täglich eine 30 mg Kapsel. Auch hier beträgt die Behandlungsdauer 5 Tage.

Die Behandlungsdauer kann natürlich auch individuell angepasst werden. Neben den Kapseln wird Tamiflu auch als Suspension angeboten, sprich in Form von Tropfen. So wird die Einnahme bei Kindern erleichtert, die sich schwer damit tun die Kapseln herunterzuschlucken.

Dosierung von Tamifu
Eine Tamiflu-Kapsel entspricht einer Dosis und enthält 75mg des Wirkstoffes Oseltamivir.

Dosierung von Tamiflu als Vorbeugemaßnahme

Soll Tamiflu als Vorbeugemaßnahme eingenommen werden, wenn zum Beispiel ein Kontakt zu einem Betroffenen bestand, muss die Dosis dementsprechend angepasst werden. In diesem Fall nehmen Jugendliche ab 13 Jahren, Erwachsene und Kinder Tamiflu für einen Zeitraum von 10 Tagen oder länger ein und zwar in Form von einer 75 mg Kapsel einmal am Tag.

Bei Kleinkindern und Kindern von 2 bis 12 Jahren, sprich bis zu einem Körpergewicht von 40 Kilogramm, wird die Dosierung dem Gewicht angepasst. Wenn das Körpergewicht nicht mehr als 15 Kilogramm beträgt, muss zwei Mal am Tag eine Kapsel mit 30 mg vom Wirkstoff eingenommen werden und dass über 10 Tage lang.

Beläuft sich das Körpergewicht auf 15 bis 23 Kilogramm werden zwei Mal am Tag 45 mg vom Wirkstoff, ebenfalls über einen Zeitraum von mehr als 10 Tagen, verabreicht. Bei einem Körpergewicht von 23 bis 40 Kilogramm beträgt die Dosierung am Tag 60 mg, sprich zwei mal am Tag eine 30 mg Kapsel.

Soll Tamiflu zur Vorbeugung einer Grippewelle bei Erwachsenen zum Einsatz kommen, erfolgt die Einnahme über einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen. Es wird täglich eine 75 mg Kapsel eingenommen.

Tamiflu (Oseltamivir) zur Prophylaxe von Grippe

Wie funktioniert der Tamiflu Wirkstoff?

Oseltamivir, der aktive Tamiflu Wirkstoff, kann eine Grippeerkrankung nicht heilen. Er ist lediglich dazu in der Lage die Symptome, die damit einhergehen, zu lindern.

Das hat den positiven Nebeneffekt, dass die Symptome gelindert werden und die Dauer der Erkrankung verkürzt wird. Des Weiteren können so schwerwiegende Folgeerkrankungen, wie eine Lungenentzündung, vermieden werden.

Es wird vermutet, dass durch die Einnahme des Wirkstoffs die Grippeimpfung hinfällig wird. Dies ist aber nicht der Fall. Tamiflu kann keine Grippeimpfung ersetzen.

Einnahme

Die Kapseln sollten unzerkaut und mit etwas Wasser eingenommen werden. Beachtet werden sollte bei der Einnahme, dass die Kapseln weder zerkaut noch zerbrochen werden dürfen. Sie müssen im Ganzen heruntergeschluckt werden. Eingenommen werden dürfen die Tabletten sowohl mit als auch ohne Nahrungsmitteln.

Um das Risiko für Übelkeit zu minimieren, sollten die Tabletten nicht auf leeren Magen eingenommen werden. Das Medikament darf nicht über 25 Grad gelagert werden.

Kann das Grippemittel Tamiflu Nebenwirkungen hervorrufen?

Tamiflu gilt Erfahrungen zufolge als gut verträgliches Medikament. Bei fast allen Medikamenten kann es bei der Einnahme von Tamiflu (Oseltamivir) auch zu Nebenwirkungen kommen.

Seltene Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Tamiflu konnten in sehr seltenen Fällen folgende Nebenwirkungen festgestellt werden: 

  • schwere allergische Reaktionen in Form von: Schwellungen der Haut und im Gesicht, Atembeschwerden, niedriger Blutdruck und juckender Ausschlag
  • angioneurotisches Ödeme: starke und plötzlich auftretende Schwellungen der Haut im Hals- und Kopfbereich inklusive Zunge und Augen und damit einhergehenden Atembeschwerden
  • plötzlich auftretende und starke Leberentzündung, Leberfunktionsstörungen, Gelbsucht, Verhaltensänderungen und verfärbter Stuhl
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (toxisch epidermale Nekrolyse): allergische Reaktionen, Entzündungen der Haut und Schleimhaut, Rachenschmerzen, Müdigkeit, Hautausschlag mit Blasenbildung,Atembeschwerden, niedriger Blutdruck, schuppende Haut
  • Magen-Darm-Beschwerden: länger andauernde Dickdarm-Blutungen und blutiger Auswurf
  • Erkrankungen des Nervensystems und der Psyche

Wenn eins dieser Symptome auftritt, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden!

Gelegentliche Nebenwirkungen von Tamiflu (Oseltamivir)

Zu den gelegentlichen Nebenwirkungen von von Tamiflu (Oseltamivir) gehören unter anderem:

  • Krampfanfälle
  • Herzrhythmusstörungen
  • Erhöhung der Leberwerte
  • Hautentzündungen und Hautausschlag
  • Nesselsucht
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Bewusstseinsstörungen

Häufig auftretende Nebenwirkungen

Die nachfolgenden Beschwerden treten in der Regel nur zu Beginn der Einnahme auf und verschiedenen von ganz allein wieder, so dass kein Grund zur Sorge besteht und die Behandlung nicht abgebrochen werden muss.

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Magenverstimmungen und Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen

Sehr häufige Nebenwirkungen von Tamiflu (Oseltamivir)

Folgende sehr häufige Nebenwirkungen von Tamiflu (Oseltamivir) sind bekannt:

  • Kopfschmerzen und Übelkeit
  • Bronchitis und Husten
  • Benommenheit und Fieber
  • Fieberbläschen
  • Gliederschmerzen, laufende Nase
  • Hals- und Bauchschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Völlegefühl Oberbauch
  • Müdigkeit
  • Infektionen der oberen Atemwege
  • Magenverstimmungen und Erbrechen

Wechselwirkungen von Tamiflu

Bei der Einnahme von Tamiflu zusammen mit anderen Arzneimitteln kann es zu Wechselwirkungen kommen. Der Wirkstoff des Medikaments Oseltamivir und die aus der Einnahme resultierenden Stoffwechselprodukte werden über die Nieren wieder ausgeschieden. Daher sollte während der Einnahme von Medikamenten, welche Einfluss auf die Funktion der Nieren haben, besondere Vorsicht geboten sein. Denn die Wirkung des Grippemittels Tamiflu kann durch diese Arzneimittel verändert werden.

Wirkstoffe, bei deren gleichtzeitiger Einnahme mit Tamiflu Wechselwirkungen auftreten können sind Chlorpropamid (zur Behandlung von Diabetes), Phenylbutazon (Anwendungsgebiet Schmerzen und Entzündungen), Probenecid (zur Behandlung von Gicht) und Methotrexat (ein Medikament zur Behandlung von rheumatoider Arthritis).

Persönliche Risikofaktoren im Rahmen von Wechselwirkungen beachten

Um etwaige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bei der Einnahme von Tamiflu ausschließen zu können, muss der behandelnde Arzt über alle Medikamente informiert werden, die der Patient einnimmt.

Auch das Vorliegen anderer individueller Risiken muss vor der Einnahme des Medikaments mit einem Arzt abgesprochen werden. Ebenfalls das Absetzen bisher eingenommener Medikamente kann die Wirkung von Tamiflu verändern und sollte daher zuvor mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Das Grippemittel Tamiflu® darf nicht angewendet werden bei:

Erwachsenen

Wer überempfindlich auf den Wirkstoff Oseltamivir reagiert und unter einer schweren Nierenerkrankung leidet, sollte Tamiflu nicht einnehmen.

Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion kann das Medikament, mit durch den Arzt angepasster Dosierung, allerdings eingenommen werden. Dies gilt auch bei frühgeborenen Säuglingen, die aufgrund einer starken Grippewelle vor einer Ansteckung geschützt werden sollen.

Nur in Ausnahmefällen sollte eine Behandlung mit Tamiflu bei Personen erfolgen, die eine schwache Immunabwehr haben und chronisch krank sind. Eindeutig nachgewiesen werden konnte noch nicht, ob der Wirkstoff bei Patienten mit einem chronischen Herzleiden oder chronischen Atemwegserkrankungen eine Wirkung erzielen kann.

In der Schwangerschaft und Stillzeit darf das Medikament nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden kann. Nicht bekannt ist, ob das Kind durch den Wirkstoff Schaden nehmen kann.

Kindern

Kinder dürfen im Zuge einer weltweiten Grippewelle Tamiflu zur Vorbeugung zwar einnehmen, sie benötigen aber eine Spezialanfertigung der Tabletten, da die normale Dosierung für Erwachsene zu hoch ist. Die Einnahme muss von einem Arzt streng überwacht werden. Eine Dosierungsempfehlung für Säuglinge gibt es bislang nicht.

Tamiflu Erfahrungen

Im Bereich der Wirksamkeit, Anwendung und der Verträglichkeit haben die Mehrzahl der Anwender gute Erfahrungen gemacht. Das Preis-/Leistungsverhältnis konnte ebenfalls überzeugen.

Bei den meisten Anwendern traten lediglich leichte Nebenwirkungen in Form von Übelkeit, Bauchschmerzen, Hautausschlag und Erbrechen auf. Bei 26 Prozent der Befragten traten sogar keine Nebenwirkungen auf. Die meisten konnten schon nach wenigen Tagen eine Verbesserung ihrer Symptome bemerken.

Verschrieben wird der Wirkstoff in den meisten Fällen zur Grippebekämpfung aber auch bei Fieber, Atemwegsinfekten, Rückenschmerzen und bei einer Haemophilus influenzae-Infektion. Meist gehen die genannten Symptome mit einer Grippeinfektion einher, weshalb das Medikament Tamiflu dann zum Einsatz kommt (Quelle: Sanego.de). 

Tamiflu Erfahrungen

Tamiflu ohne Rezept vom Arzt online bestellen – So funktioniert’s

Das Grippemittel Tamiflu (Oseltamivir) ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann in Deutschland weder in stationären Apotheken (Ladengeschäften) noch von deutschen Online-Apotheken ohne Rezept bezogen werden. Es gibt Online-Anbieter, die das Grippemittel Tamiflu (Oseltamivir)  rezeptfrei verkaufen und auf die Vorlage einer ärztlichen Verordnung komplett verzichten. Diese Anbieter sind als höchst unseriös zu bewerten, ihr Handeln ist in Deutschland illegal.

Darüber hinaus ist der rezeptfreie Versand von Tamiflu nach Deutschland illegal und wer sich das Medikament bei einem entsprechenden Anbieter ohne Rezept oder ärztliche Konsultation bestellt, ist an diesen illegalen Handlungen beteiligt. Würde es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, können Kunden zu den Vorgängen ebenfalls befragt werden.

Ist es sicher bei der Online-Klinik Tamiflu (Oseltamivir) online zu kaufen?

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU.

Sie können bei der Online-Klinik Treated.com das Grippemittel Tamiflu (Oseltamivir) ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren gesundheitlichen Daten erfassen. Die Ärzte von Treated.com sind von der unabhängigen Regulierungsbehörde für Gesundheits- und Sozialpflegedienste (Care Quality Commission) in den Vereinigten Königreichen reguliert und von der englischen Gesundheitsbehörde GMC (General Medical Council) akkreditiert.

Bei Eignung wird ein Rezept für das Grippemittel Tamiflu (Oseltamivir) ausgestellt und an die Versandapotheke zugestellt. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet. Neben der Möglichkeit des Medikamentenversands an Ihre Privat- oder Geschäftsadresse können Sie ebenfalls UPS Abholstationen in Anspruch nehmen.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com das Grippemedikament Tamiflu (Oseltamivir) ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird Tamiflu per Expressversand an Sie versendet.

Quellen:

  1. Lehnert, Regine u.a.: Antivirale Arzneimittel bei saisonaler und pandemischer Influenza. In: Deutsches Ärzteblatt, 2016/113. Deutscher Ärzteverlag GmbH.
  2. Tamiflu 75 mg Hartkapseln. In: Netzwerk für unabhängige Impfaufklärung (NEFUNI). URL: impfkritik.de
  3. European public assessment report (EPAR) for Tamiflu. In: European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu
  4. Dominguez EA, Taber LH, Couch RB. Comparison of rapid diagnostic techniques for respiratory syncytial and influenza. A virus respiratory infections in young children. J Clin Microbiol. 1993; 31: 2286-90.
  5. A. Wallenstein et al.: Compliance and side effects of prophylactic oseltamivir treatment in a school in South West England. In: Eurosurveillance. Band 14, Nr. 30, 2009.
  6. Oxford JS, Lambkin R. Targeting influenza virus neuraminidase – a new strategy for antiviral therapy. In: Drug Discovery Today 1998; 3: 448-56.