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Atemnot, vor allem beim Sport, die bis hin zu blauen Lippen und Erstickungsangst führt – die Symptome sind bekannt. Asthma ist extrem unangenehm, wer darunter leidet, kennt die Notaufnahme. Darüber hinaus ist landläufig nicht allzu viel über die entzündliche Erkrankung von Lungen und Bronchien bekannt.

Eine genaue Definition der unterschieden Asthma-Formen, der derzeitige Stand der Forschung hinsichtlich Ursachen und Auslöser sowie die bekannten Risikofaktoren werden hier leicht verständlich ausgeführt. Diagnostik und Behandlung werden kurz dargelegt, und anschließend wird der Unterschied zwischen Asthma und COPD erklärt.

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Definition von Asthma bronchiale: Beklemmende Atemnot

Das Wort Asthma kommt aus dem Griechischen und bedeutet Beklemmung. Bei Asthma bronchiale liegt eine chronische, also langanhaltende, und schubweise spontan verschlimmerte Entzündung der Atemwege vor. Die Folge sind pfeifender Atem, Atemnot, ein Gefühl der Enge in der Brust, aber auch Kurzatmigkeit. Die Bronchien sind in der Regel extrem empfindlich gegenüber bestimmten Reizen, die dann die akute Luftnot auslösen. Die asthmatischen Beschwerden treten bevorzugt in den frühen Morgenstunden und nachts auf.

Bei typischen Asthma-Anfällen gehen die Beschwerden von alleine wieder zurück, zumindest teilweise. Sollte das nicht der Fall sein, können bestimmte Medikamente die Symptome lindern, so dass die Betroffenen wieder selbständig atmen können.

Was genau die Bronchien soweit reizt, dass es zu Phasen mit viel Husten und pfeifenden Atem kommt, dann wieder zu beschwerdefreien Phasen und hin und wieder zu einem akuten Asthma-Anfall, kann ganz unterschiedlich sein. Es kann sich bei den Reizen um Kälte handeln, um besonders hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit, aber auch um eine Änderung des Luftdrucks oder Chemikalien in der Atemluft.

Betroffen von Asthma bronchiale sind in Deutschland etwa 8 Millionen Menschen. 10 bis 15 Prozent der Kinder erkranken an Asthma bronchiale, bei den Erwachsenen sind es etwa 5 bis 7 Prozent.

Weltweit sind am häufigsten Australier und Neuseeländer europäischer Abstammung von Asthma bronchiale betroffen, Südostasiaten und pazifische Eingeborene kennen die Erkrankung kaum. Und die Zahl der Erkrankungen an Asthma bronchiale nahm in den 1970er bis 1990er Jahren immer mehr zu.

Der Unterschied zwischen Asthma und COPD

Die Abkürzung COPD kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und bezeichnet eine chronische Bronchitis mit oder ohne Lungenembysem. Voll ausgeschrieben lautet die Bezeichnung auf chronic obstructive pulmonary disease. Auch bei dieser Erkrankung sind die Atemwege verengt und das Ausatmen ist extrem erschwert. Anders als Asthma bronchiale ist COPD aber überwiegend durch Rauchen verursacht.

Asthma-Formen: Allergisch oder nicht?

Unterschieden wird zwischen ganz unterschiedlichen Formen von Asthma bronchiale. Diese Unterscheidung findet nicht nur aufgrund der Symptome statt, sondern ist auch eine Unterscheidung hinsichtlich der Auslöser der Asthma-Anfälle:

  • allergisches Asthma (extrinsisches Asthma)
  • intrinsisches, nicht-allergisches Asthma
  • gemischtförmiges Asthma
  • berufsbedingtes Asthma
  • durch Infektbedingtes Asthma
  • durch Arzneimittel ausgelöstes Asthma
  • Belastungs- oder Anstrengungsasthma
  • Asthma mit gastroösophagealem Reflux
  • Variant-Asthma
  • Brittle-Asthma
  • Asthma-Formen im Übergang zu COPD

Allergisches Asthma

Allergisches Asthma wird durch Allergene ausgelöst. Die Allergene führen zu einer allergischen Frühreaktion mit der Bildung von Immunglobulin E. Der Stoff ist konzentrierter als sonst im Blut enthalten. Darauf folgt die allergische Spätreaktion in Form der typischen Asthma-Beschwerden.

Allergisches Asthma tritt oft in Familien gehäuft auf und beginnt in der Regel schon im Kinder-, spätestens im Jugendalter. Saisonales Asthma, das von Pollenflug ausgelöst wird, ist eine extreme Form des Heuschnupfens.

Nicht-allergisches Asthma

Intrinsisches Asthma führt zu den gleichen Symptomen, allerdings bleibt die allergische Frühreaktion aus. Der Gehalt an Immunglobulin E im Blutserum steigt nicht an, es handelt sich also nicht um eine allergische Reaktion. Bei dieser Form des Asthmas sind die Nasennebenhöhlen fast immer chronisch mit entzündet.

In der Spätphase kann es zu einer polypenartigen Schleimhautwucherung kommen, wodurch das Atmen durch die Nase erschwert wird. Diese Form des Asthma bronchiale beginnt meist erst im 4. Lebensjahrzehnt oder später und setzt in der Regel nach einer Virusinfektion der Atemwege ein. Die Verlaufsform ist von Anfang an schwer.

Gemischt-förmiges Asthma

Oft liegen jedoch Mischformen vor: Allergisch ausgelöste Asthma-Anfälle können auch bei Menschen auftreten, die eigentlich an intrinsischem Asthma leiden. Und auch wenn ansonsten keine Allergien bekannt sind, können manche Stoffe in der Umwelt, insbesondere in der Atemluft, zu asthmatischen Beschwerden führen. In der Regel entwickelt sich das gemsichtförmige aus einem allergischen Asthma. Die Anfälle werden ohnehin bei beiden Formen von so unspezifischen Reizen wie Nebel, Rauch, Kälte, einem bestimmten Parfüm oder ähnlichem ausgelöst.

Berufsbedingtes Asthma

Berufsbedingtes Asthma tritt dann auf, wenn im Beruf aufgrund des täglichen Kontakts mit Allergenen ein erhöhtes Risiko für eine Asthma-Erkrankung besteht. Zu den Risikogruppen zählen beispielsweise Bäcker, Frisöre und Druckereiangestellte, aber auch Schreiner.

Obwohl Menschen mit einer bekannten Neigung zu Allergien diese Berufe meiden sollten, ist nicht jedes berufsbedingte Asthma ein allergisches Asthma. Es gibt durchaus Chemikalien, die die Bronchien soweit reizend ass es zu asthmaartigen Beschwerden ohne allergische Reaktionen kommt.

Belastungs-Asthma

Manche Menschen reagieren bei starker körperlicher Anstrengung mit asthmatischen Beschwerden. Die Beschwerden treten oft zu Beginn und nach der sportlichen Belastung auf, selten währenddessen. Die meisten von Asthma bronchiale betroffenen Kinder und etwa 30 Prozent der Erwachsenen mit Asthma bronchiale leiden unter Belastungsasthma. Oft treten die Beschwerden auch nur dann bei körperlicher Belastung auf, wenn sich gerade ein Infekt anbahnt.

Asthma mit gastroösophagealem Reflux

Asthma mit mit gastroösophagealem Reflux ist eine eher hinterhältige Art der Erkrankung, denn hier verstärkt die in die Speiseröhre übertretende Magensäure die asthmatischen Beschwerden noch. Verschiedene Asthma-Medikamente können diese Form der Erkrankung noch verstärken, weil sie die normale Beweglichkeit der Speiseröhre lähmen.

Variant-Asthma dun Brittle-Asthma

Beim Variant-Asthma treten zwar Atembeschwerden, aber keine Luftnot auf. Es handelt sich um eine ungewöhnlich milde Form des Asthmas. Dem gegenüber steht das Brittle-Asthma, das extrem schwer verläuft und bei dem es ohne vorausgehende Anzeichen zu lebensbedrohlichen Asthma-Anfällen kommt. Auch diese Form ist sehr selten. Hier wird ein ganz anderer Ablauf der beteiligten Entzündungsprozesse vermutet.

Ursachen und Auslöser von Asthma bronchiale

Warum genau die Zahl der Asthma-Erkrankungen insbesondere in Deutschland in den 1970er bis 1990er Jahren so stark anstieg, ist bislang nicht erforscht. Eine Rolle spielt wohl die zunehmende Hygiene im Alltag, die das Immunsystem an Unterforderung leiden lässt.

Das menschliche Abwehrsystem ist immer noch darauf ausgerichtet, mit einer Vielzahl von Bakterien und Pilzen im Alltag klarzukommen, die nicht nur in der unmittelbaren Umwelt anzutreffen sind, sondern sich auch in der Nahrung befinden. Da sich die Lebensumstände seit den 1970er Jahren kontinuierlich verbessert haben, ist hier ein Zusammenhang zu vermuten. Dazu kommt, dass zwar schwerere Erkrankungen wie Pest, Tuberkulose und Cholera in der westlichen Welt sehr selten geworden sind, dafür aber andere Infekte dank der zunehmend Globalisierung extrem mobil sind.

Die Menschen sind aufgrund der üblichen Reisetätigkeit heute mit sehr vielen Erregern konfrontiert, die teilweise von recht weit her kommen. Auch das mag in die zunehmende Zahl der von Asthma bronchiale betroffenen Menschen hinein spielen.

Die konkreten Auslöser der einzelnen Asthma-Anfälle sind individuell verschieden. Sie können von Pollen, Chemikalien in der Atemluft oder Änderungen in Luftfeuchtigkeit und Luftdruck bis hin zu schlicht kalter Atemluft reichen.

Allergene, Medikamente und Chemikalien gehören genauso zu den Auslösern wie Belastungen, Infektionen und Tabakrauch. Infekte der Atemwege machen die Bronchien anfälliger für diese Reize. Welcher Reiz einen Anfall auslöst, hängt nicht nur von der individuellen Anfälligkeit ab, sondern kann sich auch mit dem Lebensalter verändern oder unter dem Einfluss von Stress.

Unser Tipp!

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Risikofaktoren für eine Asthma bronchiale Erkrankung

Als Risikofaktoren, die auch im Rahmen der Diagnostik vom Arzt oder der Ärztin erfragt werden, gehören beispielsweise familiäre Vorbelastungen: Haben bereits mehrere Familien eine entsprechende Diagnose, liegt vermutlich eine genetische Disposition vor. Auch Rauchen gilt als Risikofaktor, Untergewicht bei der Geburt und allergische Erkrankungen in der Kindheit.

Auch Neurodermitis zählt dazu. Häufige Infekte, vor allem wiederkehrende Infekte durch neue Viren können das Risiko einer Asthma-Erkrankung steigern. Übertriebene Hygiene und sehr frühes Abstillen können ebenfalls das Risiko erhöhen. Kinder von rauchenden Eltern sind ebenfalls gefährdet.

Die häufigsten Symptome und Anzeichen von Asthma bronchiale

Typische Beschwerden von Asthma bronchiale sind:

  • Atemnot
  • Kurzatmigkeit
  • Engegefühl in der Brust
  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Mit bloßen Ohren hörbares, pfeifendes Geräusch beim Ausatmen
  • Mühsames Ausatmen
  • Husten
  • Glasiger Auswurf

Die Anfälle treten vorrangig schubweise früh morgens oder auch nachts auf. Besonders nächtliche Hustenattacken sind häufig. Zwischen den Anfällen sind Patienten entweder weitestgehend beschwerdefrei und leben trotz Erkrankung komplett ohne die üblichen Asthmasymptome. Die Beschwerden können allerdings auch dauerhaft bestehen und sich plötzlich zu einem akuten Asthmaanfall steigern.

Anzeichen von Asthma

Akuter Asthmaanfall

Ein akuter Asthmaanfall bezeichnet die plötzliche Verschlimmerung der üblichen Asthmasymptomatik oder die Zunahme der Beschwerden innerhalb weniger Stunden. Die Intensität des Anfalls kann situativ variieren und unterschiedliche Reaktionen auf die Beschwerden erfordern. Typisch für einen akuten Asthmaanfall sind:

  • Plötzliche Atemnot, trotz fehlender physischer Belastung
  • Starke Hustenanfälle mit klarem bis gelblichem Auswurf
  • Allgemeines Unruhegefühl
  • Bläuliche Färbung der Lippen
  • Unfähigkeit, längere Sätze am Stück sprechen zu können
  • Vermehrter Einsatz der Atemhilfsmuskulatur (Teile von Brust-, Rücken- und Schultermuskulatur)

Patienten berichten oft vom Gefühl, die Luft nur noch schwer, aus den Lungen zu kriegen. Ihnen fehlt Platz, um frische Luft wieder einzuatmen. Infolgedessen können während des Anfalls Angstgefühle auftreten.

In schweren Fällen kann es akut zu noch stärkerer Symptomatik und Bewusstseinsstörungen kommen. Wenn über einen längeren Zeitraum keine Besserung erfolgt, spricht man von Status asthmatikus. Status asthmatikus stellt einen lebensbedrohlichen, medizinischen Notfall dar und sollte umgehend ärztlich durch einen Notfallmediziner versorgt werden. Dieser schwere Asthmaanfall lässt sich nicht mehr durch typische Therapiemaßnahmen lindern.

Diagnostik beginnt bei der Anamnese

Am Anfang der Diagnose steht die Anamnese, das ausführliche Beratungsgespräch zwischen Arzt und Patient. Hier wird das persönliche Risiko einer Erkrankung an Asthma bronchiale genauso geklärt wie die konkreten Symptome. Die auf diesen im Gespräch gesammelten Angaben beruhende Verdachtsprognose wird anschließend durch körperliche Untersuchungen und Messungen überprüft.

Bedarfs- und Langzeitmedikamente von Asthma

Asthma bronchiale ist nicht heilbar. Die Symptome können nur soweit behandelt werden, dass sie nicht lebensbedrohlich sind und für die Betroffenen ein weitgehend normaler Alltag möglich ist. Unterschieden wird zwischen Langzeitmedikamenten, die regelmäßig eingenommen werden müssen. Diese Medikamente lindern die Entzündungserscheinungen und machen die Atemwege weniger reizbar.

Für den akuten Asthma-Anfall gibt es Bedarfsmedikamente (z.B. Ventolin & Salbutamol Generika), die die Bronchien weiten und die Atemnot lindern. Dadurch bekommen die Betroffenen bei einem Anfall besser Luft und können sich langsam beruhigen, bis die Atemwege wieder frei und locker sind.

Salbutamol
Ventolin Salbutamol ist ein Asthmaspray, das sofort Wirkung zeigt. Zur Vorbeugung ist es ausdrücklich nicht geeignet. Zur Dauerbehandlung und zur vorbeugenden Reduzierung von Asthma-Anfällen gibt es andere Medikamente (Controller).

Zur Behandlung von Asthma bronchiale gehört aber auch, dass die Trigger, die Auslöser von Asthma-Anfällen, soweit wie möglich gemieden werden. Ursachenforschung ist Bestandteil der Therapie, denn ein Auslöser kann erst dann gemieden werden, wenn er auch bekannt ist. Das bedarf einer langjährigen Begleitung durch einen Facharzt oder eine Fachärztin.

Richtige Anwendung innerhalb einer variablen Therapie

Bei jedem Asthmaspray muss unbedingt die richtige Anwendung gelernt werden, weil nur diese die Wirksamkeit und Überprüfbarkeit der Medikation gewährleistet.

Jedes Asthmaspray muss sich auch in die weiteren Komponenten der Therapie einfügen. Diese können von Zigaretten-Entwöhnung, intermittierendem Fasten bei Übergewicht, ballaststoffreicher Ernährung bei allergischem Asthma über Atemübungen und (entstressender) Psychotherapie bis zu endoskopischer bronchialer Thermoplastie (direkte Reduzierung verdickter Bronchialmuskulatur mit hochfrequentem Strom) gehen. Auch hier passt sich jedes Asthmaspray etwas anders ein, und von Stoffwechsel zu Stoffwechsel können sich weitere Unterschiede zeigen.

Dann sollten auch immer die in Erforschung befindlichen neuen Ansätze zusammen mit dem Arzt im Auge behalten werden, z. B. die Stimulation der Immunantwort, die durch TH1-Lymphozyten vermittelt wird (durch Verabreichung eines TLR9-Agonisten, wird bereits in Studien erfolgreich getestet).

Aus all diesen Gründen sind Asthmasprays rezeptpflichtig, aus all diesen Gründen profitieren Patienten, die zur Verschreibung ihren Arzt konsultieren und dabei regelmäßig den Gesundheitszustand und die Therapie überprüfen lassen.

Rezeptfreie Asthma-Medikamente im Überblick

Es gibt eine Reihe von Wirkstoffen, die auch bei Beschwerden aus dem asthmatischen Formenkreis zum Einsatz kommen können und als rezeptfreie Medikamente erhältlich sind:

  • Ambroxol (z. B. Larylin Husten-Löser, Mucosolvan) löst Schleim bei Erkältungskrankheiten, erleichtert Abhusten von Schleim, lindert durch örtliche Betäubung Halsschmerzen
  • Cromoglicinsäure (z. B. Allergo-Comod, Allergoval, Lomupren, Vividrin) lindert allergische Reaktionen allergisch bedingte chronische Augenreizungen, allergischen Schnupfen, mildert Nahrungsmittelallergien, beugt allergischen Reaktionen der Verdauungsorgane + allergischen Hauterkrankungen vor, kann die Langzeitbehandlung bei asthmatischen Beschwerden unterstützen und asthmatischen Beschwerden vorbeugen
  • Acetylcystein (z. B. ACC, Acetyst, Fluimucil, NAC), Abkömmling der natürlichen Aminosäure Cystein, erleichtert das Abhusten von Schleim und fördert den Auswurf, ev. entzündungshemmende Wirkung wird diskutiert, stellt dem Körper Cystein zur Verfügung, das zur Entgiftung gebraucht wird
  • Bromhexin (Bisolvon), Derivat des Vasicins aus indischem Lungenkraut, das gegen festsitzenden Husten eingesetzt wird, das Abhusten von Schleim erleichtert, den Schleim verflüssigt und löst
  • Cetirizin (z. B. Ceterifug, Ceti-Puren, Reactine, Zyrtec), Antihistaminikum der zweiten Generation, das zur Linderung von Beschwerden allergischer Erkrankungen eingesetzt wird.

Für erfahrene und sehr gut informierte Asthma-Patienten können diese rezeptfreien Medikamente im Notfall eventuell eine Zwischenlösung darstellen, bis die eigentliche Therapie normal fortgeführt werden kann. Sowohl “erfahren” als auch “eventuell” sollten hier aber großgeschrieben werden, weil das eigentliche Asthmaspray als Teil eines sorgfältig zusammengestellten Therapieplanes aus gutem Grund nicht ohne Rezept verkauft wird.

Neue Leitlinien, neue Asthma-Behandlung?

Die aktuelle, offizielle Definition in Einzelpunkten:

  • Asthma: Heterogene, multifaktorielle, meist (nicht immer) chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege
  • meist durch eine bronchiale Hyperreagibilität (nicht mehr zwingend) und/oder variable Atemwegs­obstruktion charakterisiert
  • kann sich durch respiratorische Symptome (Luftnot, Brustenge, Giemen, Husten) wechselnder Intensität und Häufigkeit äußern
  • Das bisherige Erfordernis der "Reversibilität" (Möglichkeit, dass sich Symptome zurückbilden) wurde aus der Definition gestrichen

Schon diese neue Definition brachte also einige entscheidende Veränderungen, die zu neuen/umgestellten Therapien führen können, über die nur ein Lungenfacharzt entscheiden kann.

Aber auch die unterschiedenen Asthma-Phänotypen sind um einiges vielfältiger geworden: Fünf Phänotypen mit sieben Untertypen werden nach aktueller Leitlinie differenziert; wenn die Wissenschaft fortschreitet, könnten es mehr werden. Diese Unterscheidungen zu erklären und ggf. die Behandlung umzustellen, ist allein Sache des Lungenfacharztes, weil die Behandlung von Asthma immer individuell auf den Patienten zugeschnitten wird. 

Demgemäß stehen heute zur Dauermedikation von Asthma verschiedene Medikamente zur Verfügung. Diese werden im Rahmen des auch als Asthma-Stufentherapie bekannten Behandlungskonzepts, das die Deutsche Atemwegsliga empfiehlt, höchst variabel eingesetzt; je nach Asthma-Schweregrad werden verordnet:

  • Stufe 1, intermittierendes Asthma: Dauermedikation nicht erforderlich (aber der Patient sollte sofort mit allen "minimalinvasiven" Einwirkungen wie Atemgymnastik, Ernährungsumstellung beginnen und die Reizzufuhr prüfen/ändern)
  • Stufe 2, leichtgradiges Asthma: Niedrige Dosierung lokal wirksamer Glukokortikoide wie Beclometason, Budesonid, Ciclesonid, Fluticason, Mometason, alle als Spray (Dosieraerosol). Eventuell auch ein Leukotrien-Rezeptor-Antagonist wie Montelukast (oral) oder bei Kindern und Jugendlichen alternativ Mastzellstabilisatoren wie Cromoglicinsäure, Nedocromil (wiederum auch als Spray)
  • Stufe 3, mittelgradiges Asthma: Mittlere Dosierung lokal wirksamer Glukokortikoide (s. Stufe 2) oder niedrige Dosierung lokal wirksamer Glukokortikoide + lang wirksames ?2-Sympathomimetika wie Salmeterol, Formoterol (als Spray/Dosieraerosol) oder niedrige Dosierung lokal wirksame Glukokortikoide + Montelukast oder Purinalkaloid Theophyllin oral
  • Stufe 4, schweres Asthma: Hohe Dosierung inhalatives Glukokortikoid + lang wirksames ?2-Sympathomimetikum (das ggf. durch Montelukast, Theophyllin ersetzt werden kann)
  • Stufe 5 (sehr schweres Asthma): Wie Stufe 4 + orale Glukokortikoide wie Prednisolon oder bei allergischem Asthma anti-IgE-Antikörper oder bei eosinophilen Asthma Antikörper gegen Interleukin-5

Asthmamedikamente online kaufen

Wieso ist es möglich, rezeptpflichtige Medikamente gegen Asthma online zu kaufen?

Das Asthma-Medikament Ventolin sowie alle zugelassenen Generika mit dem Wirkstoff Salbutamol unterliegen in Deutschland und den meisten Europäischen Staaten der Rezeptpflicht. Somit können entsprechende Präparate nicht ohne eine ärztliche Verordnung und Rezeptausstellung erworben werden. Doch wieso ist es auf legalem Wege möglich, ein solches Medikament über eine Online Klinik zu beziehen?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach beantwortet. Online Kliniken wie z.B. Treated.com (Treated.com Erfahrungen: Ist Treated.com legal und seriös?) bieten einen unkomplizierten und patientenfreundlichen Service, der es Ihnen ermöglicht rezeptpflichtige Medikamente gegen Asthma bronchiale über das Internet zu beziehen.

Auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden, einfachen Fragebogens überprüft ein Arzt die getätigten Angaben und stellt fest, ob Sie für die Einnahme des Medikaments geeignet sind und eine Behandlung mit diesem in Ihrem individuellen Fall als zielführend betrachtet werden kann. Das im Anschluss ausgestellte Rezept wird automatisch an eine Versandapotheke weitergeleitet, welche den 24h Expressversand des Medikaments an Ihre Wunschadresse in die Wege leitet.

Gibt es Risiken bei der Online-Bestellung rezeptpflichtiger Asthma-Medikamente?

Alle Ärzte von Treated.com, welche die Fragebögen auswerten und Rezepte ausstellen, sind bei der britischen Medizinbehörde (GMC) registriert. Sollte der behandelnde Arzt auf Basis der getätigten Angaben Bedenken haben, das Asthma-Medikament zu verschreiben, wird er die Rezeptausstellung ablehnen.

Im Prinzip ist es genau wie bei Ihrem örtlich ansässigen Arzt. Geben Sie alle Informationen korrekt, vollständig und gewissenhaft ab, kann der Arzt eine sichere Einschätzung treffen. Vergewissern Sie sich also immer, dass alle Angaben im medizinischen Fragebogen korrekt sind.

Das Medikament wird Ihnen von einer englischen Apotheke zugesendet, welche Mitglied im englischen Apothekenverband (GPhC) ist. Auch hier verhält es sich, wie bei der lokalen Apotheke vor Ort. Sie erhalten ausschließlich zugelassene Originalpräparate.

Kann ich Asthmamedikamente nicht einfach rezeptfrei online bestellen?

Webseiten, welche rezeptpflichtige Medikamente gegen Asthma ohne Aufnahme Ihrer medizinischen Daten und anschließender Rezeptausstellung versenden, handeln illegal. In nahezu allen Fällen erhalten Sie, neben der fehlenden Einschätzung durch einen Arzt, gefälschte und nicht zugelassene Präparate. Das Risiko, Behandlung gegen Asthma rezeptfrei online zu bestellen ist somit enorm hoch. Wenn Sie die Online Klinik Treated.com nutzen, zahlen Sie sicherlich etwas mehr, können sich jedoch auf einen unkomplizierten, sicheren und patientenfreundlichen Service verlassen (s. auch Asthmaspray rezeptfrei kaufen – Seriös und legal?).

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Quellen:

  1. Asthma bronchiale – Diagnostik und Therapie im Erwachsenenalter. In: Deutscher Ärzteverlag GmbH. URL: aerzteblatt.de
  2. Asthma. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de
  3. Asthma bronchiale – Nicht genug Luft. In: Pharmazeutische Zeitung Online: Fachzeitschrift im Internet für Pharmazie, Medizin, Gesundheitspolitik und Wirtschaft. Herausgeber: Avoxa – Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  4. Guidelines for diagnosis and management of bronchial asthma: Joint ICS/NCCP (I) recommendations. Ritesh Agarwal et al. URL: ncbi.nlm.gov
  5. At-A-Glance: Asthma. In: National Heart Lung and Blood Institute. URL: nhlbi.nih.gov
  6. Was ist Asthma?. Deutscher Allergie- und Asthmabund eV. URL: daab.de
  7. Die Deutsche Lungenstiftung informiert: Asthma. In: Deutsche Lungenstiftung eV. URL: lungenstiftung.de
  8. Asthma. In: Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH. URL: lungeninformationsdienst.de
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