Die erektile Dysfunktion ist keine Seltenheit. Laut verschiedener Studien leiden sogar mehr als die Hälfte aller Männer ab einem Alter von 40 Jahren wenigstens teilweise unter einer Potenzstörung. Die Ursachen hierfür sind jedoch genauso vielfältig, wie die infrage kommenden Behandlungsmethoden.

Was ist eine erektile Dysfunktion?

Unter einer Potenzstörung wird die Unfähigkeit verstanden, eine für den Geschlechtsakt ausreichende Erektion zu bekommen und diese zu erhalten. Für den Patienten ist es somit nicht möglich, den Geschlechtsakt zu vollziehen.

Im Allgemeinen wird hier zumeist von “Impotenz” gesprochen. Aus medizinischer Sicht ist jedoch die Bezeichnung “Erektile Dysfunktion” richtig. Diese wird in der Regel diagnostiziert, wenn das Problem seit wenigstens sechs Monaten besteht. Erektionsstörungen sind nicht selten. So ist Studien zufolge hiervon mindestens einer von zehn Männern betroffen. Dabei fällt auf, dass die Häufigkeit mit höherem Alter zunimmt.

Gründe für eine erektile Dysfunktion

Einer erektilen Dysfunktion können verschiedene Ursachen zugrunde liegen.

Körperliche Ursachen

Zu wichtigsten körperlichen Ursachen von Impotenz gehören:

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit):

Die Zuckerkrankheit zählt zu den häufigsten Gründen von Erektionsstörungen. Hier lagern sich die Zuckermoleküle an den Blutgefäß-Wänden ab, sodass zu wenig Blut in die Schwellkörper fließt. Als Folge davon wird der Penis nicht steif.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Ein weiterer, häufiger Grund für eine erektile Dysfunktion ist eine Gefäßverkalkung. Aber auch Bluthochdruck, die Koronare Herzkrankheit sowie ein zu hoher Cholesterinspiegel können Schuld an einer Impotenz sein. Die in vielen Fällen durch das Rauchen verursachte periphere arterielle Verschlusskrankheit gehört ebenfalls zu den Ursachen der Erektionsstörung. Zudem ist Übergewicht schlecht für die Gefäße.

Sobald die Arterien verkalkt sind, wird der Penis nicht mehr mit einer ausreichenden Menge an Blut versorgt. Allerdings ist es ebenfalls möglich, dass das Blut wieder zu schnell aus dem Penis herausfließt. Selbst beide Varianten zugleich sind unter Umständen möglich.

Das Ergebnis ist jedoch dasselbe: Die vorhandene Blutmenge, die sich in den Schwellkörpern befindet, reicht nicht mehr aus, um eine befriedigende Erektion zu bekommen.

Hormonelle Störungen:

Die Erektionsfähigkeit kann auch aufgrund von hormonellen Störungen, hauptsächlich bei einem niedrigen Testosteronspiegel, vermindert sein. Bildet der Körper zu wenig Testosteron oder setzt er davon zu wenig frei, dann kann dies ein weiterer Grund für Impotenz sein.

Schwellkörper-Verletzung:

Bei einer Verletzung des Schwellkörpers oder des Penis ist es ebenfalls möglich, dass keine Erektion zustande kommt.

Erkrankungen aus dem neurologischen Bereich:

Damit der Penis sich versteift, ist es notwendig, dass ihn vom Gehirn aus Nervensignale erreichen. Die Übermittlung der Signale kann jedoch durch Nervenkrankheiten, wie zum Beispiel Parkinson oder Multiple Sklerose gestört sein. Ebenso können Tumore oder ein Schlaganfall dafür sorgen, dass die Signale vom Gehirn nicht beim Penis ankommen.

Rückenmarks-Schädigungen:

Im Falle einer Schädigung des Rückenmarks kommt es zu einer Störung des Reflexes, der für die Erektion zuständig ist. Das kann etwa bei einem Bandscheibenvorfall oder einer Querschnittslähmung der Fall sein.

Operationen:

Bei Operationen innerhalb des Beckenraums ist es möglich, dass es zu einer Schädigung der Nervenbahnen vom sowie zum Penis hin kommt.

Fehlbildungen im Genitalbereich:

Sind genitale Fehlbildungen vorhanden, dann kann auch aufgrund dessen eine erektile Dysfunktion zustande kommen.

Psychische Gründe

Doch nicht immer sind es körperliche Gründe, die eine Erektionsstörung auslösen. So ist die Potenzstörung bei einem Teil der Betroffenen rein psychisch bedingt. Hiervon sind oftmals jüngere Männer betroffen. Zu den psychischen Ursachen zählen beispielsweise:

Medikamentöse Ursachen

Hinter einer erektilen Dysfunktion können jedoch auch verschiedene Medikamente stecken. So sind beispielsweise oftmals Beruhigungsmittel, Betablocker sowie Medikamente gegen epileptische Erkrankungen Gründe für eine Potenzstörung.

Impotenz Ursachen

Symptomatik von Erektionsstörungen

Zumeist kommt es zu einer langsamen Entwicklung der erektilen Dysfunktion. So tritt die Potenzstörung in vielen Fällen nicht sofort, sondern erst allmählich auf. Die Symptomatik ist für Betroffene jedoch eindeutig: So kommt es bei einer sexuellen Erregung entweder nur zu einer unzureichenden oder überhaupt keiner Erektion.

Es ist aber auch möglich, dass der Penis zwar erigiert, die jeweilige Erektion jedoch nur für eine recht kurze Zeit anhält. Treten diese Probleme bei über drei Viertel der Geschlechtsverkehrs-Versuche auf und bestehen diese über wenigstens sechs Monate, dann wird aus ärztlicher Sicht von einer erektilen Dysfunktion gesprochen.

Sollten jedoch Erkrankungen hinter der Potenzstörung stecken, dann kommen zumeist noch weitere Symptome hinzu. Verspüren die Betroffenen beispielsweise einen starken Durst und müssen des Öfteren Wasserlassen, dann kann dies ein Hinweis auf Diabetes mellitus sein.

Weitere Erkrankungen, wie etwa eine Gefäßverkalkung oder Bluthochdruck, treten dagegen zumeist ohne spezifische Symptome beziehungsweise Beschwerden auf. Hier ist die Potenzstörung vielmehr selbst das Symptom einer solchen Erkrankung.

Diagnostik von Erektionsstörungen

Bei Verdacht auf eine erektile Dysfunktion wird der Hausarzt den Patienten zum Urologen oder Andrologen überweisen. Betroffene sollten sich darauf einstellen, dass der Arzt zumeist sehr persönliche Fragen stellt, wie etwa nach dem eigenen Sexualleben. Ebenso wird abgeklärt, welche Medikamente eingenommen werden und ob beispielsweise unter Stress, Ängsten oder ähnlichem gelitten wird. Üblicherweise steht nach der Befragung beziehungsweise Unterhaltung eine Untersuchung der Hoden und des Penis an. Oftmals wird eine Darmuntersuchung empfohlen, um eine etwaige Vergrößerung der Prostata auszuschließen, die ebenfalls zu einer Potenzstörung führen kann.

Normalerweise folgen dann Urin- und Blutuntersuchungen sowie Puls- und Blutdruckmessungen. Dabei kommt es zu einer Bestimmung des Hormonstatus. Bei Patienten, die über 45 Jahre alt sind, wird das abgenommene Blut zudem auf etwaige Anzeichen von Prostatakrebs hin untersucht. In einigen Fällen verordnet der Arzt eine neurologische Untersuchung der Nerven des Beckenbodens.

Normalerweise gehören bei Verdacht auf eine erektile Dysfunktion auch Ultraschalluntersuchungen zur Diagnostik. Hier werden die Blutgefäße des Penis genau in Augenschein genommen. Es ist möglich, dass der Arzt unter Umständen ein erektionsförderndes Medikament injiziert. Dank der sogenannten Tumeszenzmessung/NPTR- Messung ist es machbar, nachts den Schwellungsgrad des Penis zu messen. Die Ergebnisse zeigen die Art der Potenzstörung auf. Können beispielsweise während des Schlafs spontane Erektionen nachgewiesen werden, dann deutet das darauf hin, dass der Mechanismus der Erektion funktioniert.

Behandlung

Liegt eine erektile Dysfunktion vor, sind verschiedene Therapien anwendbar. Hier kommt es auf die Ursache der Potenzstörung sowie auf die individueller Einstellung an.

Medikamentöse Therapie

Bei einer erektilen Dysfunktion gehören PDE-5-Hemmer zu den gängigsten Medikamenten. Diese blockieren das Enzym Phosphodiesterase-5. Auf diese Weise wird die Penismuskulatur entspannt und die Blutgefäße sind besser in der Lage, sich zu weiten. Schließlich füllen sich die Schwellkörper mit Blut. Allerdings ist eine Wirkung der PDE-5-Hemmer nur dann zu spüren, wenn der Betroffene sexuell erregt ist.

PDE-5-Hemmer werden mit den Wirkstoffen Tadalafil (Handelsname: Cialis), Sildenafil (Handelsname: Viagra), Avanafil (Handelsname: Spedra) sowie Vardenafil (Handelsname: Levitra) angeboten. Diese variieren hauptsächlich in ihrer Wirkdauer und des Wirkungseintritts. Sollten die PDE-5-Hemmer wider Erwarten nicht den gewünschten Erfolg zeigen oder ist es nicht möglich, sie einzusetzen, dann ist es eventuell machbar, das Mittel Yohimbin einzusetzen. Es hilft bei der Potenz-Steigerung.

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SKAT/MUSE

Die Schwellkörper-Injektionstherapie (SKAT) sowie die Transurethale Applikation (MUSE) wird jeweils bei Betroffenen eingesetzt, bei denen eine Tabletten-Einnahme nicht möglich ist. Hier kommen Medikamente mit Prostaglandin-E1 zum Einsatz. Diese werden entweder direkt mit der Nadel in den Schwellkörper gespritzt oder als spezielles Mittel mit einem Applikator in die Harnröhrenöffnung, die sich an der Spitze des Penis befindet, hinein gedrückt.

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Vakuumpumpe

Mithilfe der Vakuumpumpe kommt es zu einem Unterdruck, wodurch Blut in den Penis gesaugt wird. Auf diese Weise kann eine erektile Dysfunktion zumindest vorübergehend behoben werden. Hier sorgt ein Ring, der um die Peniswurzel gelegt wird, dafür, dass das Blut nach der Erektion nicht sofort wieder aus den Schwellkörpern zurückfließt.

Penisprothesen

Sollten alle anderen Methoden erfolglos bleiben, dann kann eine Penisprothese implantiert werden. Allerdings sollte hier Vorsicht walten gelassen werden, denn das Einsetzen einer solchen Prothese ist endgültig.

Operationen

Handelt es sich bei der erektilen Dysfunktion um eine gefäßbedingte Potenzstörung, dann ist auch eine Operation möglich. Allerdings sind derartige Eingriffe mit Risiken verbunden und oftmals nicht erfolgversprechend.

Pflanzliche Potenzmittel

Es gibt jedoch auch einige pflanzliche Potenzmittel, mit denen versucht werden kann, die Potenzstörung in den Griff zu bekommen. Dazu gehört beispielsweise:

Ginseng:

Hiermit wird die Durchblutung des Penis verbessert und zugleich Müdigkeit bekämpft. Im Allgemeinen wird empfohlen, 100 bis 250 Milligramm insgesamt zwei Mal pro Tag zu sich zu nehmen. Allerdings sollte bei Herzrhythmusstörungen sowie bei Bluthochdruck hiervon abgesehen werden.

Ginko biloba:

Das Heilkraut verbessert die Durchblutung im kompletten Körper und somit ebenfalls im Penis. Insgesamt können täglich bis zu 240 Milligramm des Extraktes zu sich genommen werden. Die Dosis wird am besten auf drei Rationen aufgeteilt. Ungefähr nach fünf Wochen ist eine Besserung ersichtlich. Zudem ist es wichtig, ausreichend zu schlafen. Sechs bis acht Stunden werden hier als Minimum angesehen. Des Weiteren ist es ratsam, Stress zu vermeiden.

Sexualtherapie

Im Rahmen einer erektilen Dysfunktion ist es außerdem empfehlenswert, eine psychologische Beratung beziehungsweise eine Sexualberatung in Anspruch zu nehmen. So können etwa auch Ängste, Hemmungen und ähnliches zu einer erektilen Dysfunktion führen. Eine Sexualberatung hilft zum Beispiel dabei, vorhandene Ängste zu überwinden und besser mit der Potenzstörung umzugehen.

Rezeptpflichtige Medikamente gegen erektile Dysfunktion online kaufen

Wieso ist es möglich, rezeptpflichtige Medikamente gegen Impotenz online zu kaufen?

Die Medikamente Viagra, Cialis, Levitra, Spedra sowie alle zugelassenen Generika mit den Wirkstoffen Sildenafil oder Tadalafil unterliegen in Deutschland und den meisten Europäischen Staaten der Rezeptpflicht. Somit können entsprechende Präparate nicht ohne eine ärztliche Verordnung und Rezeptausstellung erworben werden. Doch wieso ist es auf legalem Wege möglich, ein solches Medikament über eine Online Klinik zu beziehen?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach beantwortet. Online Kliniken wie z.B. Treated.com bieten einen unkomplizierten und patientenfreundlichen Service, der es Ihnen ermöglicht rezeptpflichtige Medikamente gegen Impotenz über das Internet zu beziehen.

Auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden, einfachen Fragebogens überprüft ein Arzt die getätigten Angaben und stellt fest, ob Sie für die Einnahme des Medikaments geeignet sind und eine Behandlung mit diesem in Ihrem individuellen Fall als zielführend betrachtet werden kann. Das im Anschluss ausgestellte Rezept wird automatisch an eine Versandapotheke weitergeleitet, welche den 24h Expressversand des Medikaments an Ihre Wunschadresse in die Wege leitet.

Gibt es gesundheitliche Risiken bei der Online-Bestellung rezeptpflichtiger Potenzmittel?

Alle Ärzte von Treated.com, welche die Fragebögen auswerten und Rezepte ausstellen, sind bei der britischen Medizinbehörde (GMC) registriert. Sollte der behandelnde Arzt auf Basis der getätigten Angaben Bedenken haben, das Medikament zu verschreiben, wird er die Rezeptausstellung ablehnen. Im Prinzip ist es genau wie bei Ihrem örtlich ansässigen Arzt.

Geben Sie alle Informationen korrekt, vollständig und gewissenhaft ab, kann der Arzt eine sichere Einschätzung treffen. Vergewissern Sie sich also immer, dass alle Angaben im medizinischen Fragebogen korrekt sind.

Das Medikament wird Ihnen von einer englischen Apotheke zugesendet, welche Mitglied im englischen Apothekenverband (GPhC) ist. Auch hier verhält es sich, wie bei der lokalen Apotheke vor Ort. Sie erhalten ausschließlich zugelassene Originalpräparate.

Kann ich Potenzmittel nicht einfach rezeptfrei online bestellen?

Webseiten, welche rezeptpflichtige Medikamente ohne Aufnahme Ihrer medizinischen Daten und anschließender Rezeptausstellung versenden, handeln illegal. In nahezu allen Fällen erhalten Sie, neben der fehlenden Einschätzung durch einen Arzt, gefälschte und nicht zugelassene Präparate. Das Risiko, Potenzmittel rezeptfrei online zu bestellen ist somit enorm hoch. Wenn Sie Treated.com nutzen, zahlen Sie sicherlich etwas mehr, können sich jedoch auf einen unkomplizierten, sicheren und patientenfreundlichen Service verlassen.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Ihr Potenzmittel ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird das Potenzmittel per Expressversand an Sie versendet.

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Quellen:

  1. Erektile Dysfunktion (Potenzstörung, Erektionsstörung, Impotenz). In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de
  2. Erektionsstörung nicht immer vermeidbar – Präventive Tadalafil-Gabe bei Prostatakarzinom-Therapie ohne Effekt. In: Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de
  3. Erektile Dysfunktion: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. In: Deutsches Ärzteblatt, Aktuelles aus der Gesundheitspolitik, neueste Studien aus der medizinischen Forschung, Nachrichten aus der ärztlichen Berufspolitik und den Hochschulen. Herausgeber: Deutscher Ärzteverlag GmbH. URL: aerzteblatt.de
  4. Erektile Dysfunktion – Nicht immer ist die Therapie von Erfolg gekrönt. In: Ärzte Zeitung. Herausgeber: Springer Medizin Verlag GmbH. URL: aerztezeitung.de
  5. Erektile Dysfunktion – PDE-5-Hemmer im Vergleich. In: Pharmazeutische Zeitung, Fachzeitschrift im Internet für Pharmazie, Medizin, Gesundheitspolitik und Wirtschaft. Herausgeber: Avoxa – Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH. URL: pharmazeutische-zeitung.de