Spedra ist ein erektionsförderndes Arzneimittel, das bei Männern mit Erektionsproblemen oder Impotenz (erektile Dysfunktion) eingesetzt wird. Der enthaltene Wirkstoff, Avanafil, trägt zum Aufbau vor und zur Aufrechterhaltung der Erektion während des Geschlechtsverkehrs bei. Voraussetzung für die Wirkung ist eine sexuelle Stimulation. Besondere Warnhinweise und Informationen zu Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen müssen vor dem ersten Gebrauch unbedingt beachtet werden.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Spedra ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet.

Was ist Spedra (Stendra)?

Das Medikament Spedra enthält den Wirkstoff Avanafil und gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer). Es wird zur Therapie von Impotenz (erektiler Dysfunktion) verwendet. Spedra ist zur Behandlung erwachsener Männer vorgesehen. Es ermöglicht den Geschlechtsverkehr durch stabiles Erektionsvermögen bei sexueller Stimulation.

Avanafil ist der vierte dieser Wirkstoff-Gruppe, der am Markt zugelassen ist. Neben Sildenafil (Handelsname: Viagra), Vardenafil (Handelsname: Levitra) und Tadalafil (Handelsname: Cialis) ist Avanafil vom Wirkmechanismus prinzipiell gleich. Unterschiede zeigen sich in der Schnelligkeit der Wirkung sowie der Zeit, in der die Wirkung abnimmt (Halbwertszeit).

Zusammensetzung:

  • Aktiver Wirkstoff: Avanafil
  • Weitere Bestandteile: Mannitol, Fumarsäure, Hyprolose, niedrigsubstituierte Hyprolose, Calciumcarbonat, Magnesiumstearat, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172)

Spedra liegt in Tablettenform mit 50 mg, 100 mg und 200 mg Avanafil vor. Blisterpackungen sind mit 4, 8 oder 12 Tabletten erhältlich.

Spedra

Eckdaten zu Spedra

  • Markenname: Spedra
  • Aktiver Wirkstoff: Avanafil
  • Wirkstoffklasse: PDE-5 Hemmer
  • Hersteller: Meranini Berlin Pharma
  • Rezeptpflicht: rezeptpflichtig

Warum gibt es mehrere Wirkstoffe?

Die Zulassung mehrerer Wirkstoffe liegt einerseits am wachsenden Markt für Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen. Andererseits bringt die kontinuierliche Forschung eine Weiterentwicklung dieser Substanzen. Das ermöglicht es, ein optimales Produkt herzustellen.

Vorteile von Avanafil

Avanafil bietet gegenüber den anderen Wirkstoffen den Vorteil einer schnelleren Wirkung. Es wird rasch resorbiert. Nachweislich setzt sie ca. 30 Minuten nach der Einnahme ein und wird in etwa 5 bis 17 Stunden abgebaut. Ein Wirkungseintritt kann in manchen Fällen schon nach 15, bzw. erst nach 45 Minuten erfolgen. Durch Avanafil konnte ein reduziertes Auftreten von Nebenwirkungen beobachtet werden.

Anwendungsgebiete von Spedra

Spedra kann bei diagnostizierter gestörter Erektionsfähigkeit oder Impotenz (erektile Dysfunktion) angewendet werden. Es hilft temporär, die Symptomatik zu behandeln, kann jedoch nicht die Ursachen heilen. Die Einnahme ist für erwachsene Männer ab 18 Jahren vorgesehen.

Wofür ist Avanafil nicht geeignet?

Das Präparat ist nicht zur Steigerung oder Verlängerung einer Erektion bei normaler Funktion geeignet.

Physiologie der Erektion

Am Zustandekommen einer Erektion des Penis sind mehrere Faktoren beteiligt. Reize können psychischer oder mechanischer Natur sein. Die Reizübertragung läuft über das Zentralnervensystem (ZNS), das untere Rückenmark löst die Erektion aus.

Dabei füllen sich die Schwellkörper (Corpus cavernosum) des Penis mit Blut, die glatte Muskulatur erschlafft und fördert auf diese Weise den Bluteinstrom. Die Muskelkompression verhindert ein Abfließen des Blutes. Der hohe Blutdruck in den Schwellkörpern sorgt für die anhaltende Versteifung.

Beim gesunden Mann ist der Ablauf einer Erektion ein natürlicher Prozess. Ist diese Funktion durch bestimmte Einflüsse (organische, seelische) oder den Alterungsprozess herabgesetzt oder ausgeschaltet, spricht man von einer Erektionsstörung oder erektilen Dysfunktion (Impotenz). Tendenziell nimmt die Erektionsfähigkeit mit zunehmendem Alter ab.

Wirkungsweise von Avanafil

Chemisch passiert bei der Erektion folgendes: durch sexuelle Erregung über Reizareale wird Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt. Dadurch wird zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP) aktiviert und über die Gefäßwand der Schwellkörper abgegeben. cGMP ist dafür verantwortlich, dass die glatte Muskulatur entspannt wird und die Blutgefäße sich erweitern. Das körpereigene PDE-5 (Phosphodiesterase) wiederum baut das cGMP ab.

Bei der erektilen Dysfunktion kann Avanafil in diesen chemischen Prozess eingreifen. Es sorgt für die Entstehung einer Erektion bei Stimulation (Entspannung der glatten Muskulatur wird gefördert, vermehrter Bluteinstrom) und für einen langsameren Abbau des cGMP. Daher wird Avanafil und die Gruppe dieser Wirkstoffe als PDE5-Hemmer bezeichnet.

Wirkung von Potenzmitteln, PDE5-Hemmern

Wann wirkt Avanafil nicht?

Eine Wirkung setzt nicht bei Fehlen sexueller Stimulation ein. Liegt keine erektile Dysfunktion vor, kann das Medikament ebenfalls seine Wirkung nicht freisetzen.

Klinische Studien zur Wirksamkeit von Avanafil

Laut EMA (European Medicines Agency) und aktuellen klinischen Studien kann Avanafil als sicher eingestuft werden in Bezug auf toxische und krebserregende (kanzerogene) Risiken. Es konnten weiteres keine negativen Veränderungen auf die Fruchtbarkeit (Fertilität) und Bewegung der Spermien beobachtet werden. Im Vergleich mit anderen Wirkstoffen dieser Gruppe liegt Studien zufolge eine schnelle Wirksamkeit und die höchste Selektivität auf PDE-5 vor. Avanafil wurde einer Placebo-kontrollierten Studie unterzogen. Ärzte und Patienten der durchgeführten Studien bewerten die Substanz als effektiv und gut verträglich.

Dosierung und Einnahme von Spedra

Die genaue Dosierung erfolgt nach der Absprache mit dem jeweiligen Arzt. Spedra ist in drei Dosierungen verfügbar:

  • 50mg
  • 100mg
  • 200mg
Dosierungen von Spedra
Dosierungen von Spedra

Die derzeit empfohlene Dosierung beträgt 100mg und wird 15-30 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen. Die Wirkung hält – bei sexueller Stimulation – etwa 5 bis 17 Stunden an, bis Avanafil im Körper abgebaut ist. Über den Stuhl und geringfügig über den Urin erfolgt die Ausscheidung der Substanz. Die Einnahme sollte nicht öfter als alle 48 Stunden stattfinden.

Nach Abklärung durch den Arzt kann die Dosierung je nach Verträglichkeit und Wirkung auf 50mg reduziert oder auf 200mg erhöht werden.

Das Medikament wird oral eingenommen. Zusammen mit dem Essen kann sich die Wirkung, insbesondere durch fettreiche Nahrung, verzögern. Nüchtern verabreicht tritt eine raschere Wirkung ein. Generell spricht jedoch nichts gegen eine Einnahme mit der Nahrung.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Avanafil wirkt sich auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen aus und kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen.  Folgende Nebenwirkungen von Spedra können häufig auftreten (1 von 10 Anwendern):

  • Kopfschmerzen
  • Hitzegefühl
  • Verstopfung der Nase

Gelegentliche Nebenwirkungen (1 von 100 Anwendern):

  • Veränderter Herzschlag, Wahrnehmen des Herzschlags (Palpitationen)
  • Verdauungsstörungen, Übelkeit
  • Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Müdigkeit
  • Hitzewallungen
  • Rückenschmerzen, Atemnot bei körperlicher Anstrengung
  • Verstopfte Nasennebenhöhlen
  • Verschwommenes Sehen
  • Erhöhung der Leberenzymwerte

Seltene Nebenwirkungen (1 von 1000 Anwendern):

  • Grippe, Fieber
  • Laufende Nase/ Verstopfte Nase
  • Schlafstörungen, Müdigkeit und Schwächegefühl
  • Frühzeitiger Samenerguss
  • Gicht, Brustschmerzen, Ruhelosigkeit
  • Bluthochdruck (Hypertonie), schneller Herzschlag
  • Fremdheitsgefühl, Sodbrennen, Mundtrockenheit
  • Unterbauch-Beschwerden, Rückenschmerzen
  • Ausschlag, Muskelschmerzen und -spasmen
  • Durchfall
  • Erhöhter Harndrang, spontane Erektionen
  • Genital-Juckreiz, geschwollene Füße und Knöcheln
  • Gewichtszunahme
  • Abweichende Bilirubin-Werte beim Bluttest
  • Abweichende PSA-Werte beim Bluttest (Prostata)
  • Abnormale Herzgeräusche

Gegenanzeigen & Warnhinweise - Wer darf Spedra nicht einnehmen?

Bei bekannter Überempfindlichkeit oder Allergie auf den Wirkstoff Avanafil darf das Präparat nicht eingenommen werden. Besteht eine Herzerkrankung oder ein Risiko auf kardiale Störungen, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall sowie Brustschmerzen, Leber- und Nierenkrankheiten, darf das Medikament nicht angewendet werden. Bei Vorliegen von Augenerkrankungen (zB. Optikusneuropathie) ist Avanafil zu meiden.

Das Medikament ist nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zugelassen. Für Frauen ist Spedra nicht geeignet. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit Herzerkrankungen, Angina, Schlaganfall, Arrhythmie, hohem (Hypertonie) oder niedrigem Blutdruck (Hypotonie) oder einem erhöhtem Risiko für kardiale Störungen gegeben.

Kontraindikationen sind schwere Leber-, Nierenfunktionsstörungen und Netzhaut- sowie Erkrankungen des Sehvermögens (Optikusneuropathie). In diesem Fall kann Avanafil nicht, bzw. nur unter fachärztlicher Konsultation angewendet werden. Bei Abnahme des Seh- oder Hörvermögens ist raschest ein Arzt aufzusuchen. Klingt eine Erektion nach 4 oder mehr Stunden nicht ab, ist unmittelbar ein Arzt aufzusuchen. Dauerhafte Erektionen (Priapismus) können zu permanenten Schäden am Schwellkörper und der Potenz führen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Es gibt einige Medikamente, die die Wirkung von Avanafil beschleunigen oder die Einnahme zu Komplikationen führen kann. Dazu zählen:

  • Antiepileptika (Carbamazepin, Phenobarbital);
  • Tuberkulosemedikamente (Rifampicin);
  • Virenhemmer (Bosentan, Efavirenz);
  • Anti-Pilzmittel (Itraconazol, Voriconazol, Ketoconazol);
  • Antibiotika (Clarithromycin, Telithromycin, u.a.);
  • Wirkstoffe, die bei der Behandlung von HIV und Aids eingesetzt werden (Atazanavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, u.a.);
  • Alphablocker (Alfuzosin, Sildosin, u.a.);
  • CYP3A4-Inhibitoren;
  • die Substanzen Glyceroltrinitrat und Amylnitrit.

Bei Therapie mit oben genannten Medikamenten ist von der gleichzeitigen Einnahme von Avanafil abzuraten. Alkohol in Zusammenhang mit Avanafil erhöht das Risiko eines Blutdruck-Abfalls (Hypotonie) und einer beschleunigten Herzfrequenz. Daher ist bei Alkoholkonsum Vorsicht geboten.

Es wurde festgestellt, dass Grapefruitsaft die Exposition gegenüber Avanafil erhöht. Der empfohlene Zeitraum, in dem Grapefruitsaft vor der Einnahme von Avanafil gemieden werden soll, ist 24 Stunden.

Spedra ohne Rezept vom Arzt online bestellen – So funktioniert’s

Spedra zur Behandlung von Potenzproblemen ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann in Deutschland weder in stationären Apotheken (Ladengeschäften) noch von deutschen Online-Apotheken ohne Rezept bezogen werden. Es gibt Online-Anbieter, die das Potenzmittel Spedra  rezeptfrei verkaufen und auf die Vorlage einer ärztlichen Verordnung komplett verzichten. Diese Anbieter sind als höchst unseriös zu bewerten, ihr Handeln ist in Deutschland illegal.

Darüber hinaus ist der rezeptfreie Versand von Spedra nach Deutschland illegal und wer sich das Medikament bei einem entsprechenden Anbieter ohne Rezept oder ärztliche Konsultation bestellt, ist an diesen illegalen Handlungen beteiligt. Würde es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, können Kunden zu den Vorgängen ebenfalls befragt werden.

Ist es sicher bei der Online-Klinik Spedra online zu kaufen?

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU.

Sie können bei Treated.com das Potenzmittel Spedra ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren gesundheitlichen Daten erfassen. Die Ärzte von Treated.com sind von der unabhängigen Regulierungsbehörde für Gesundheits- und Sozialpflegedienste (Care Quality Commission) in den Vereinigten Königreichen reguliert und von der englischen Gesundheitsbehörde GMC (General Medical Council) akkreditiert.

Bei Eignung wird ein Rezept für Spedra ausgestellt und an die Versandapotheke zugestellt. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet. Neben der Möglichkeit des Medikamentenversands an Ihre Privat- oder Geschäftsadresse können Sie ebenfalls UPS Abholstationen in Anspruch nehmen.

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Quellen:

  1. Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels: Spedra. European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu
  2. Avanafil (Spedra®) bei erektiler Dysfunktion. Neuzulassung der Swissmedic.Der Verlag Rosenfluh Publikationen AG. URL: rosenfluh.ch
  3. Avanafil|Spedra®|81|2014. Neue Arzneistoffe. Pharmazeutische Zeitung online: DIE ZEITSCHRIFT DER DEUTSCHEN APOTHEKER. Letzte Aktualisierung: 13.06.2016. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  4. Avanafil for male erectile dysfunction: a systematic review and meta-analysis. Yuan-Shan Cui et al; Asian J Androl. 2014 May-Jun; 16(3): 472–477. URL: ncbi.nlm.nih.gov
  5. Avanafil for the treatment of erectile dysfunction: a multicenter, randomized, double-blind study in men with diabetes mellitus. Goldstein I et al; Mayo Clin Proc. 2012 Sep;87(9):843-52. doi: 10.1016/j.mayocp.2012.06.016. Epub 2012 Aug 1.. URL: ncbi.nlm.nih.gov
  6. Studie-Quelle: Spedra: EPAR – Summary for the public European Medicines Agency. EMA/58674/2015 URL: ema.europa.eu