Die Antibabypille hat sich als sicheres Verhütungsmittel vor ungewollter Schwangerschaft seit gut 50 Jahren weltweit bewährt. Das Hormonpräparat ist rezeptpflichtig, weil bei Vorerkrankungen, Allergien oder anderen Beschwerden Nebenwirkungen drohen. In Deutschland werden Rezepte für Antibabypillen üblicherweise für den Zeitraum von drei oder sechs Monaten ausgestellt. Danach benötigen die Patientinnen ein Folgerezept.

Dieser Ratgeber beantwortet die üblichen Fragen zum Thema Antibabypille und Online-Apotheken umfassend und hilft Frauen dabei, eventuelle Unklarheiten und Bedenken auszuräumen.

Ist es möglich die Antibabypille online zu kaufen?

Der Gang zum Arzt mit den damit verbundenen Wartezeiten und Anfahrtswegen passt bei vielen Frauen aber kaum in den normalen Alltag und wird als lästig empfunden.

Die Möglichkeit, die Antibabypille online zu bestellen, kommt diesen Patientinnen zugute. Bei der Online-Klinik Treated.com können sie sich Folgerezepte auf Basis einer Online-Konsultation bei einem in Großbritannien registriertem Arzt ausstellen lassen. Die Patientin füllt dazu im Normalfall einen medizinischen Fragebogen aus und erhält dann ein EU-weit gültiges Rezept. Dies erlaubt es Treated.com, die Pille schnell, bequem und diskret ins Haus zu liefern.

Treated.com bietet neben der klassischen Antibabypille (z.B. Diane-35, Yasmin oder Microgynon) seinen Service zudem für andere Verhütungsmittel wie Evra Verhütungspflaster oder den NivaRing Vaginalring an.

Bei der Notfallverhütung kommt die sogenannte Pille danach ins Spiel, die als PiDaNa vom Hersteller HRA Pharma oder wirkungsgleich als Levonelle vom Hersteller Bayer verfügbar ist.

Microgynon 30

Kann die Antibabypille ohne Rezept in deutschen Apotheken erworben werden?

In Deutschland ist es illegal, Antibabypillen ohne ärztlich ausgestelltes Rezept auszugeben. Der deutsche Apotheker wird also immer ein Rezept verlangen, bevor er das Präparat verkauft. Als ausgebildeter Spezialist achtet er darauf, dass der Arzt der Patientin eine passende Antibabypille verschrieben hat, um die Gefahr von Nebenwirkungen so niedrig wie möglich zu halten.

Denn so wirkungsvoll und meist gut verträglich die Antibabypille ist – bei falscher Dosierung oder ungeeignetem Präparat drohen schwere Nebenwirkungen wie Schmierblutungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Libidoverlust, Zwischenblutungen und Depressionen. Bei der Erstverschreibung achtet der Frauenarzt deshalb insbesondere auf Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht) und Erkrankungen wie Bluthochdruck, die das Herz-Kreislauf-System beeinflussen.

Die Rezeptpflicht bei der Antibabypille soll eine gefährliche Eigendiagnose verhindern. Ohne Wissen über das Zusammenspiel von Hormonpräparaten mit anderen Medikamenten und dem allgemeinen Gesundheitszustand lässt sich nicht beurteilen, welche Antibabypille im individuellen Fall am geeignetsten ist. Die strenge Rezeptpflicht bei der Antibabypille ist also im Interesse der Patientin und keine Schikane vonseiten der Aufsichtsbehörden.

Einsatz des Rote-Hand Briefs vor der Rezeptausstellung

Der Rote-Hand-Brief wird seit 1969 eingesetzt. In ihm informieren die Pharma-Hersteller in Kooperation mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über Risiken, die von bestimmten Arzneien ausgehen können.

Der Rote-Hand-Brief wird entsprechend im Zusammenhang mit der Antibabypille eingesetzt, um Ärzte und Patientinnen umfassend aufzuklären. Dabei konzentriert sich das Schreiben auf die Gefahr von Blutgerinnseln (Thrombosen), die von dem Hormonpräparat beeinflusst wird, und Störungen der Leberfunktion.

In den unterschiedlichen Verhütungsmitteln sind Gestagen-Komponenten enthalten. Dazu zählen Stoffe wie Chlormadinon, Desogestrel, Dienogest, Drospirenon, Etonogestrel, Gestoden, Nomegestrol, Norelgestromin und Norgestimat. Anhand einer Check-Liste kann der Arzt beurteilen, welches Präparat sich für die Patientin am besten eignet.

In Großbritannien sind Rote-Hand-Briefe unter dem Begriff Dear Doctor Letter oder Direct Healthcare Professional Communication (DHPC) bekannt und werden prinzipiell so wie in Deutschland gehandhabt.

Welche Gefahren gibt es, wenn die Pille rezeptfrei online bestellt wird?

Wer sich die Antibabypille ohne Rezept besorgt, gefährdet seine Gesundheit. Im Internet finden sich leider “schwarze Schafe“, die sich nicht um die Rezeptpflicht kümmern. Da bei der Antibabypille individuelle ärztliche Beratung und Diagnose sehr wichtig sind, um die Risiken von Nebenwirkungen niedrig zu halten zu, handeln solche Anbieter auf dem Rücken ihrer Kunden fahrlässig oder gar kriminell.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die Praxis, gefälschte Medikamente zu vertreiben. Dubiose Internetshops, die sich als Versandapotheken tarnen, sind in der Vergangenheit wiederholt dadurch aufgefallen, sogar wirkungsfreie Präparate zu versenden.

In der EU steht das EU-Sicherheitslogo für Versandapotheken, die von den nationalen Aufsichtsbehörden geprüft und registriert wurden. Dadurch kann sich die Patientin sicher sein, dass vor der Rezeptausstellung eine fundierte medizinische Untersuchung stattfindet. Im Fall von Folgerezepten für die Antibabypille bieten Ärzte in Großbritannien an, die Diagnose auf Grundlage eines Fragebogens oder einer Videosprechstunde zu stellen.

EU Apothekenlogo

Antibabypille rezeptfrei online bestellen - ist das legal?

Für die Bestellung der Antibabypille bei einer Online-Apotheke muss ein Rezept vorliegen. Innerhalb der EU dürfen Patienten ihren Arzt selbst wählen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, sich mittels Telemedizin von in Großbritannien registrierten Ärzten behandeln zulassen. Das von diesen ausgestellte Rezept erlaubt es der Versandapotheke dann, die Antibabypille auszuliefern.

In Deutschland zertifiziert das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) Versandapotheken, in Großbritannien ist die Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) dafür zuständig. Die Kunden erkennen legal agierende und entsprechend zertifizierte Online-Apotheken an dem EU-Sicherheitslogo.

Die Online-Klinik Treated.com unterstützt dieses geprüfte Vorgehen und empfiehlt für die Erstverschreibung der Antibabypille unbedingt den physischen Arztbesuch. Nur dort ist eine eigehende gynäkologische Untersuchung möglich, die etwa das Abtasten der Brüste und einen Vaginalabstrich beinhaltet.

Wie stationäre Apotheken hält Treated.com ein breites Sortiment von Antibabypillen und Verhütungsmittel bereit, um die von Arzt verschriebenen Präparate adäquat zu versenden. Zu den empfohlenen Antibabypillen zählen Yasmin, Eloine, Cilest, Dianette, Zoely, Mercilon, Marvelon, Microgynon, Ovranette, Logynon, Qlaira, Femodette, Femodene, Brevinor, Loestrin, Cerazette Minipille und Micronor. Die Patientinnen können sich also sicher sein, dass das für sie passende Präparat vorrätig ist.

Bei Treated.com profitieren die Kundinnen von einem völlig legalen Service, der die Online-Konsultation mit Rezeptverschreibung von registrierten Ärzten beinhaltet. Der Versand der Antibabypille geschieht ohne Aufpreis als Expresslieferung in diskreter Verpackung. Die Bezahlung ist über Kreditkarte, Sofortüberweisung, Rechnung, Nachnahme und Ratenkauf möglich.

Unbedingt abzuraten ist von Anbietern, die illegal handeln und über kein EU-Sicherheitslogo verfügen. Da diese oft auf die notwendige medizinische Konsultation verzichten und die Rezeptpflicht bei der Antibabypille nicht beachten, gefährden sie die Gesundheit ihrer Kunden.

Online Arzt von Treated.com

Im Wissen darum, dass die Antibabypille ein wirkungsvolles, aber nicht unkompliziertes Präparat ist, nimmt Treated.com derzeit Abstand davon, Erstverschreibungen zu vermitteln. Dies gilt insbesondere im Fall von Minderjährigen, also Mädchen, die noch nicht 18 Jahre alt sind. Hier fordert der deutsche Gesetzgeber vorausschauend die Zustimmung der Eltern.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Ihre Antibabypille ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird die Antibabypille per Expressversand an Sie versendet.

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Quellen:

  1. Rote-Hand-Brief zu kombinierten hormonalen Kontrazeptiva, einschließlich Informationsmaterialien: Risiko von venösen Thromboembolien. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM.URL: bfarm.de
  2. Urteil: Abgabe ohne Rezept bleibt folgenlos. In: Pharmazeutische Zeitung online: Die Online-Ausgabe der größten deutschen Fachzeitschrift für Apotheker. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  3. Checkliste für die Verschreibung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM. URL: bfarm.de
  4. Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz – AMG). Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. URL: gesetze-im-internet.de
  5. Pille ohne Rezept. von Dr. Daniela Oesterle.  Veröffentlichunhsdatum: 05.11.15. URL: netdoktor.de
  6. Die Pille. In: profamilia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V, URL: profamilia.de
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