Dichtes und schönes Haar ist bei Männern das Zeichen für Vitalität und Jugendlichkeit. Sein Verlust nagt am Selbstbewusstsein und stört das emotionale Gleichgewicht. Viele Männer leiden darunter, ihr Statussymbol einzubüßen. Sie suchen Therapien, die den Haarausfall stoppen und den Wuchs neuer Haare fördern. Nicht alle Angebote halten, was sie versprechen. Deshalb stellt der Text hilfreiche Behandlungen vor.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Ihr Medikament gegen Haarausfall ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet.

Androgenetische Alopezie und Effluvium

Die androgenetische Alopezie bezeichnet den erblichen, hormonell bedingten Verlust der Haare. Bei 70 Prozent der Männer führen die Wirkung von Androgenen und die genetische Veranlagung im Zusammenspiel zum Verlust der Haarpracht. Zum verstärkten täglichen Haarausfall (Effluvium) tragen diverse Faktoren bei.

Was ist Alopecia areata?

Der kreisrunde Haarausfall ist eine T-zellulär vermittelte Autoimmunerkrankung, welche die Haarfollikel als Zielorgan hat. Der Haarverlust ist reversibel, da keine Vernarbung der Follikel eintritt. Die Auslöser der Krankheit sind unbekannt.

Die Wachstumsphasen eines Haares

Das Wachstum eines Haares im Haarfollikel ist durch verschiedene Zyklen bestimmt. Die Anagenphase ist die mehrjährige Wachstumsphase, der die Katagenphase, eine kurze Follikel-Rückbauphase, folgt. Die nächste Phase ist die Telogenphase, eine zwei- bis viermonatige Ruhepause. Ein Haarfollikel durchläuft die Phasen alternierend, was zu einem Ausfall von 60 bis 100 Haaren pro Tag führt.

Ursachen der Alopezie bei Männern

Die 100.000 Kopfhaarfollikel wachsen unabhängig voneinander. Äußere Einflüsse führen zu einer Synchronisation, was einen verstärkten Haarausfall auslöst. Dazu gehören Medikamente, Wachstumsfaktoren, Hormone, Krankheiten und Jahreszeiten. Die Hauptrolle kommt den Androgenen zu, die in Zusammenhang mit Vererbung die androgenetische Alopezie bewirken.

Welche Rolle spielen die Androgene beim Haarausfall?

Der männliche Körper wandelt stetig Testosteron in Dihydrotestosteron um. Beide Hormone sind für die korrekte Funktion der Prostata notwendig. Die Androgene wirken sich je nach genetischer Veranlagung negativ auf die Haarfollikel in der Kopfhaut aus. Sie verfügen über spezielle Androgenrezeptoren, wo das Dihydrotestosteron andockt.

Die Folge der androgenen Alopezie

Die Folge sind überempfindliche Follikel, die dünnere Haare mit kürzer werdenden Wachstumsphasen bilden. Nach einer gewissen Zeit stellen sie die Produktion ein. Der Schrumpfprozess nennt sich Miniaturisierung.

Welche Symptome weisen auf die androgene Alopezie hin?

Verschiedene Anzeichen deuten bei Männern auf den Beginn der androgenen Alopezie hin. Geheimratsecken oder eine Lichtung im Bereich der Tonsur weisen auf die Schrumpfung der Haarfollikel hin. Die verbleibenden Haare sind von flaumigerer und feinerer Struktur als früher. Bei der Lichtung der Scheitelregion schimmert die Kopfhaut stark durch.

Das Hamilton-Norwood-Schema zeigt das typische Verlaufsmuster. Das Schema unterteilt die Alopecia androgenetica (androgenetische Alopezie) in verschiedene Stadien, denen sieben Stufen zuzuordnen sind. Sie hat bei 80 Prozent der Männer Gültigkeit. 1951 entwickelte der Arzt Hamilton die erste Verlaufsklassifikation. Norwood erweiterte sie 1975. Sie erleichtert dem Arzt das Erkennen, ob der Patient von der androgenetischen Alopezie betroffen ist.

Hamilton-Norwood-Schema
Das Hamilton-Norwood-Schema gliedert den androgenetischen Haarausfall des Mannes in sieben verschiedene Stufen.

Schritt für Schritt zur Diagnose

Geht ein Mann wegen verstärktem Haarausfall zum Dermatologen, unterläuft er einen Prozess, um die Ursache herauszufinden. Als Erstes steht die Ursachenfindung an. Stress, schädliche Umweltsubstanzen, Mangelernährung oder eine Erkrankung sind mögliche Auslöser für Haarausfall. Dazu holt der Fachmann die notwendigen Informationen beim Patienten ein. Bei den meisten Männern ist der Haarausfall erblich bedingt, wobei Auskünfte über männliche Verwandte des Patienten und deren Haarentwicklung die Diagnose untermauern.

Tests zur Festigung der Diagnose

Aufgrund der typischen Musterbildung am Kopf erkennt der Facharzt, ob es sich um die androgenetische Alopezie handelt. Der Zupftest und das Trichogramm zeigen die Aktivität der Haarfollikel und ermöglichen eine Voraussage über den künftigen Verlauf der Alopezie. Der Arzt epiliert beim Zupftest mit einer gummiarmierten Arterienklemme je nach Situation 20 bis 50 Haare.

Er analysiert sie mikroskopisch anhand der unterschiedlich geformten Wurzeln und zählt die verschiedenen Wachstumsphasen aus. Liegt der Anteil der Telogenhaare bei mehr als 20 Prozent, ist ein verstärkter Haarausfall wahrscheinlich. Einen realistischen Eindruck vom täglichen Verlust ergibt sich durch die Zählung der ausgefallenen Haare pro Tag

Tests zur Festigung der Diagnose

Der Arzt achtet auf Schuppungen und entzündliche Rötungen, da Ekzeme und Psoriasis zum Effluvium führen. Als Ursache sind folgende Punkte per Labortest auszuschließen:

  • Schilddrüsenfehlfunktion,
  • Eisenmangel,
  • Syphilis im Stadium II.

Ist eine Behandlung sinnvoll?

Ist die Diagnose gestellt, folgt die Frage, ob eine Therapie sinnvoll ist. Bei androgenetischer Alopezie steht es dem Patienten frei, die Situation anzunehmen oder sich einer Behandlung zu unterziehen. Der anlagebedingte Haarausfall ist keine Krankheit im ursprünglichen Sinn.

Eine Therapie dient alleine der Ästhetik. Wenige Mittel haben einen wissenschaftlich nachgewiesenen positiven Effekt auf den Haarausfall. Bei Alopecia areata sieht die Situation anders aus. Der Patient unterzieht sich der geeigneten Behandlung.

Minoxidil wirkt als Haarwuchsmittel

Das Blutdruckmedikament Minoxidil wirkt sich fördernd auf den Haarwuchs aus. Nach der Lancierung auf dem Markt stellten Anwender Haare an unerwünschten Stellen fest. Daraufhin produzierten die Hersteller Schäume und Lösungen für die Kopfhaut, um den negativen Effekt lokal anzuwenden und positiv zu nutzen. Eine fünfprozentige Lösung zweimal täglich aufgetragen stoppt den Haarausfall. In einigen Fällen tritt eine leichte Verbesserung ein.

Die Lösung ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und erweckt träge Haarfollikel zu neuem Leben. Ein Absetzen des Mittels hat zur Folge, dass der Haarausfall zurückkehrt. Laut Studien stoppt Minoxidil bei 80 bis 90 Prozent der Anwender den Verlust und bei 50 Prozent verdichtete sich das Haarkleid sichtbar.

Regaine
Regaine ist das bekannteste Mittel auf Minoxidil-Basis.

Finasterid als Therapie gegen den Haarausfall

Präparate mit dem Wirkstoff Finasterid (z.B. Propecia) sind seit Ende der 1990er-Jahre auf dem Markt und erwirken die gleichen Ergebnisse wie Minoxidil. Sie sind die wirkungsvollsten Medikamente, um androgenetische Alopezie zu stoppen. Der Wirkstoff vermindert die Bildung von Dihydrotestosteron. Damit bremst er den Haarverlust und erweckt gleichzeitig inaktive Follikel zum Leben.

Die Präparate sind für junge Männer geeignet, die in der Kopfhaut über genügend aktive Haarfollikel verfügen. Die Einnahme ist von Beginn an empfohlen, wenn die Prognose der Alopezie starken Haarausfall prognostiziert. Finasterid wirkt nach der ersten Einnahme. Sichtbare Resultate zeigen sich nach drei bis sechs Monaten. Um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen ist eine ständige Einnahme nötig.

Propecia
Propecia wird zur Behandlung von Männern mit leichter bis mittelschwerer androgenetischer Alopezie verschrieben. 

Nebenwirkungen des Wirkstoffes Finasterid

Die Therapie mit Finasterid bringt unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Deshalb ist es auf die Verschreibung des Arztes einzunehmen. Die Verringerung des Ejakulationsvolumens oder Erektionsstörungen und eine verringerte Libido treten bei Patienten auf. Eine Gynäkomastie (Vergrößerung der Brustdrüse) passiert in Einzelfällen.

Bei ärztlichen Untersuchungen ist die Einnahme von Finasterid zu erwähnen. Der durch das Medikament künstlich niedrig gehaltene PSA-Wert fälscht eine Routine-Blutuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs. Bei der Familienplanung ist Vorsicht geboten. Der Wirkstoff befindet sich in der Samenflüssigkeit und hat auf einen Fötus eine schädigende Wirkung.

Haartransplantation als Alternative bei fortgeschrittener androgener Alopezie

Bei einem fortgeschrittenen Verlauf androgener Alopezie ist die Haartransplantation eine sinnvolle Alternative. Der Arzt entnimmt dem okzipitalen, nicht betroffenen Bereich Haare und verpflanzt sie an betroffene Stellen. Die Vorbesprechung mit dem Dermatologen zeigt, welche Variante die geeignete Therapieform darstellt.

Rezeptpflichtige Behandlung gegen Haarausfall online kaufen

Wieso ist es möglich, rezeptpflichtige Medikamente gegen Haarausfall online zu kaufen?

Das Medikament Propecia sowie alle zugelassenen Generika mit dem Wirkstoff Finasterid unterliegen in Deutschland und den meisten Europäischen Staaten der Rezeptpflicht. Somit können entsprechende Präparate nicht ohne eine ärztliche Verordnung und Rezeptausstellung erworben werden. Doch wieso ist es auf legalem Wege möglich, ein solches Medikament über eine Online Klinik zu beziehen?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach beantwortet. Online Kliniken wie z.B. Treated.com bieten einen unkomplizierten und patientenfreundlichen Service, der es Ihnen ermöglicht rezeptpflichtige Medikamente gegen Haarausfall über das Internet zu beziehen.

Auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden, einfachen Fragebogens überprüft ein Arzt die getätigten Angaben und stellt fest, ob Sie für die Einnahme des Medikaments geeignet sind und eine Behandlung mit diesem in Ihrem individuellen Fall als zielführend betrachtet werden kann. Das im Anschluss ausgestellte Rezept wird automatisch an eine Versandapotheke weitergeleitet, welche den 24h Expressversand des Medikaments an Ihre Wunschadresse in die Wege leitet.

Gibt es Risiken bei der Online-Bestellung rezeptpflichtiger Arzneimittel gegen Haarausfall?

Alle Ärzte von Treated.com, welche die Fragebögen auswerten und Rezepte ausstellen, sind bei der britischen Medizinbehörde (GMC) registriert. Sollte der behandelnde Arzt auf Basis der getätigten Angaben Bedenken haben, das Medikament zu verschreiben, wird er die Rezeptausstellung ablehnen. Im Prinzip ist es genau wie bei Ihrem örtlich ansässigen Arzt. Geben Sie alle Informationen korrekt, vollständig und gewissenhaft ab, kann der Arzt eine sichere Einschätzung treffen. Vergewissern Sie sich also immer, dass alle Angaben im medizinischen Fragebogen korrekt sind.

Das Medikament wird Ihnen von einer englischen Apotheke zugesendet, welche Mitglied im englischen Apothekenverband (GPhC) ist. Auch hier verhält es sich, wie bei der lokalen Apotheke vor Ort. Sie erhalten ausschließlich zugelassene Originalpräparate.

Kann ich Behandlung gegen Haarausfall nicht einfach rezeptfrei online bestellen?

Webseiten, welche rezeptpflichtige Medikamente ohne Aufnahme Ihrer medizinischen Daten und anschließender Rezeptausstellung versenden, handeln illegal. In nahezu allen Fällen erhalten Sie, neben der fehlenden Einschätzung durch einen Arzt, gefälschte und nicht zugelassene Präparate. Das Risiko, Medikamente gegen Alopezie rezeptfrei online zu bestellen ist somit enorm hoch. Wenn Sie Treated.com nutzen, zahlen Sie sicherlich etwas mehr, können sich jedoch auf einen unkomplizierten, sicheren und patientenfreundlichen Service verlassen.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Ihr Medikament ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet.

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Quellen:

  1. Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. In: Pharmazeutische Zeitung Online: Fachzeitschrift im Internet für Pharmazie, Medizin, Gesundheitspolitik und Wirtschaft. Herausgeber: Avoxa – Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  2. Haarausfall. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de
  3. J. Butler u. a.: Impression formation as a function of male baldness. In: Perceptual and Motor Skills. 86, 1998, S. 347–350.
  4. Haarausfall und Umwelteinflüsse. In: Deutscher Ärzteverlag GmbH. URL: aerzteblatt.de
  5. Nur Finasterid und Minoxidil helfen gegen den Kahlschlag. In: Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de
  6. Dr. Reinhard Door: Haarausfall: Was Männern hilft. In: Apotheken Umschau, Gesundheits-Tipps und Infos zu Medizin, Krankheiten, Therapien, Laborwerten und Medikamenten. URL: apotheken-umschau.de