Unter dem Begriff Schlafstörung (Insomnie) werden Beeinträchtigungen des Schlafs verstanden. Nach Studien kommen Klagen über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen bei etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland  vor. Meist sind Schlafstörungen jedoch kurzfristig und erträglich.  Insomnien können jeden treffen, ungeachtet von Alter, Geschlecht oder sozialer Herkunft.

Treated.com Online-Klinik

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Was ist eine Insomnie?

Die Insomnie ist eine Schlafstörung und wird in der Medizin als eine Beeinträchtigung des natürlichen Schlafverhaltens bezeichnet. Die Insomnie kann in Ein- und Durchschlafschwierigkeiten wie auch in einer unzureichenden Schlafqualität bestehen.

Es gibt keine verbindliche Aussage darüber, wie viel Schlaf ein einzelner Mensch benötigt. Das Schlafbedürfnis kann von Individuum zu Individuum stark variieren, sodass auch Schlafzeiten von unter 6 oder über 10 Stunden nicht Symptome einer Schlafstörung sein müssen.

Nicht jedes Auftreten der Störungen eines gesunden Schlafes erfüllt die Kriterien eines Krankheitsbildes. Hier ist die Häufigkeit und Dauer der Symptome entscheidend. Laut der ICD-10 (International Classifikation of Disorders) liegt eine chronische Insomnie dann vor, wenn die Betroffenen an mindestens drei Tagen in der Woche über einen Zeitraum von mindestens einem Monat an eines der oben genannten Symptome aufweisen und sich daraus ein erheblicher Leidensdruck ergibt.

Die WHO unterscheidet generell zwischen der organischen und der nicht organischen Insomnie.

Die Ursachen für eine organische Insomnie liegen in einer Erkrankung des Körpers, wogegen die nicht organische Insomnie hauptsächlich auf psychische Probleme zurückzuführen ist. Zudem gibt es Schlafstörungen, die durch externe Faktoren wie Lärm oder Drogenmissbrauch ausgelöst werden.

Verschiedene Arten von Insomnien

Organische Insomnien (Schlafstörungen)

Eine organische Insomnie besteht in einer Beeinträchtigung des Schlafverhaltens, die auf eine körperliche Erkrankung zurückzuführen ist. Hierzu zählen:

  • Herz und Kreislauferkrankungen
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Alterserkrankungen wie Parkinson: In diesen Fällen führen häufig Schmerzreize dazu, dass der Schlaf unterbrochen oder das Einschlafen gestört wird.
  • Schlafapnoe: Die Atmung des Schlafenden setzt während der Schlafphasen immer wieder aus, was zum Aufwachen führt. Auch wenn sich der Betroffene häufig nicht daran erinnern kann, werden so wichtige Tiefschlafphasen unterbrochen und die Schlafqualität wird beeinträchtigt.
  • Restless-Leg-Syndrom: Die Betroffenen verspüren während Ruhephasen ein unangenehmes Gefühl in den Beinen (teilweise auch in den Armen), das zu einem Bewegungszwang führt, welcher das Einschlafen verhindert.
  • Syndrom der periodischen Beinbewegungen: Die Beine (manchmal auch Arme) der Betroffenen zucken oder bewegen sich im Schlaf. Ähnlich wie bei der Schlafapnoe werden so wichtige Tiefschlafphasen unterbrochen oder verhindert.

Schlafphasen-Syndrom

Es liegt ein Schlafrhythmus vor, der mit den allgemeinen gesellschaftlichen und/oder beruflichen Pflichten der Betroffenen in Konflikt steht. So ist das Einschlafen bspw. erst spät in der Nacht möglich und das Gefühl, ausgeschlafen zu sein, stellt sich erst am späten Vormittag ein. Dieser Rhythmus kann genetische Ursachen haben, einige Schlafforscher sprechen hier von “Chronotypen“, also einer natürlichen Anlage des Individuums, zu bestimmten Zeiten zu schlafen.

Nicht-organische Insomnie

Bei der nicht organischen Insomnie liegen für gewöhnlich psychologische Ursachen den Schlafstörungen zugrunde. (Siehe: 4. Depressionen und Insomnie) Diese Ursachen sind weniger eindeutig zu bestimmen als dies bei der organischen Insomnie der Fall ist. Allerdings können durch eine gewissenhafte Anamnese verschiedene Faktoren einer nicht-organischen Insomnie isoliert werden. Hierzu zählen:

Stress

Stress stellt einer der Hauptursachen der nicht-organischen Insomnie dar. Die Lebenssituation des Betroffenen wird von diesem als belastend empfunden, was zu unangenehmen Gedankenkreisen und Grübeleien führt, die das Einschlafen behindern. Nicht selten ergeben sich so Folgeängste wie etwa davor, aufgrund von Schlafmangel nicht leistungsfähig und damit den täglichen Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Diese Ängste können sich dann wiederum verstärkend negativ auf das eigene Schlafverhalten auswirken.

Konditionierte Insomnie

Bei der konditionierten (oder auch erlernten) Insomnie haben die Betroffenen Verhaltensweisen entwickelt, die ein gesundes Schlafverhalten stören oder behindern. Hierzu gehört insbesondere eine negative oder dem Schlaf abträgliche Konnotation des Raumes, in dem geschlafen wird. Hervorgerufen wird dies häufig durch unzureichende Schlafhygiene. (Siehe: 8. Mögliche Therapien, Schlafhygiene) Folgende Gewohnheiten können die Schlafhygiene beeinträchtigen:

  • Langes Liegenbleiben nach dem Aufwachen
  • Die Nutzung des Betts über Tag, z.B. zum Arbeiten oder Fernsehen
  • Starke körperliche Aktivität vor dem Schlafengehen
  • Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen
  • Genuss von schweren Mahlzeiten vor dem Schlafengehen
  • Genuss von koffeinhaltigen Getränken vor dem Schlafengehen

Externe Faktoren

Zu den externen Faktoren gehören Ursachen für Schlafstörungen, die außerhalb des Körpers des Betroffenen liegen. Hierzu zählen:

  • Nächtlicher Lärm
  • Zu starke Beleuchtung
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Einnahme von Alkohol

Alkohol und Insomnie

Die Einnahme von Alkohol nimmt unter den externen Faktoren von Schlafstörungen aufgrund ihrer Verbreitung eine Sonderstellung ein.

Alkohol stellt vermutlich das am häufigsten selbst verordnete Schlafmittel der Gegenwart dar. Der Grund hierfür ist, dass die Einnahme von Ethylalkohol die Einschlafphase verkürzt und in der ersten Schlafhälfte die Tiefschlafphasen verlängert. Die zweite Schlafhälfte flacht allerdings für gewöhnlich ab und es kommt vermehrt zu Fragmentierung (Tiefschlafphasen werden unterbrochen und der Betroffene wacht öfter auf). Bei Gewohnheitstrinkern und Alkoholikern verstärkt sich diese Fragmentierung im Laufe der Zeit.

In der Anfangszeit der Abstinenz entwickeln ehemalige Alkoholiker sehr häufig eine Insomnie, deren Stärke von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten bis zu schlaflosen Nächten reichen kann. Eine solche Insomnie kann teilweise über Jahre bestehen und stellt verstärkt das Rückfallrisiko enorm.

Depressionen und Insomnie

Ein Großteil der Menschen, bei denen eine Depression diagnostiziert wurde, leidet ebenfalls unter Insomnie oder anderen Schlafstörungen wie bspw. der Hypersomie (stark gesteigertes Schlafbedürfnis).

Diagnostisch stellt die Kombination von Depressionen und Insomnie eine Herausforderung für den Arzt dar, weil Ursache und Wirkung hier häufig schwer zu trennen sind. So kann eine bestehende Depression entweder Schlafstörungen verursachen oder auch durch sie hervorgerufen werden. Depressive Patienten weisen häufig verlängerte Einschlaf- und verringerte Tiefschlafphasen auf.

Ebenfalls tritt häufig eine besondere Form der Müdigkeit und Antriebslosigkeit nach dem Erwachen (Morgentief) in Kombination mit Depressionen auf.  Allerdings ist die Insomnie kein genereller Bestandteil von Depressionen, sondern tritt nur sehr häufig in Kombination mit solchen auf.

Symptome der Insomnie

Die Symptome einer Insomnie können sowohl aktiver als auch passiver Natur sein. Als aktive Symptome können hierbei Verhaltensweisen des Betroffenen angesehen werden, die dieser im Laufe seiner Insomnie entwickelt hat. Passive Symptome betreffen dabei Gegebenheiten, die dem Betroffenen ohne sein direktes Zutun widerfahren.

Aktive Symptome

Hierbei handelt es sich häufig um Strategien, die die Betroffenen entwickeln, um mit ihren Schlafstörungen umzugehen. Dazu zählen:

  • Übermäßiger Koffeinkonsum
  • Unregelmäßige über den Tag verteilte Schlafphasen (Nickerchen)
  • Häufig Arbeitsphasen tief in der Nacht
  • Regelmäßige Einnahme von Schlafmitteln
  • Regelmäßige Einnahme von alkoholischen Getränken vor dem Schlafengehen
  • In extremen Fällen: Beginnender Alkoholismus

Passive Symptome

Hierbei handelt es sich um Symptome, die sich zwar im Verhalten der Betroffenen zeigen können, von diesen aber nicht gewollt hervorgerufen werden. Hierzu zählen:

  • Generelle Ein- und Durchschlafprobleme
  • Unregelmäßige Schlafphasen
  • Chronische Übermüdung
  • Beeinträchtigung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Gereiztheit
  • Motivationsverlust
  • Angst davor, nicht einschlafen zu können
  • In starken Fällen: Depressionen

Schlafstörungen: Test und Diagnose

Die richtige Diagnose ist für die Behandlung einer Schlafstörung entscheidend. Hierbei muss zunächst geklärt werden, ob die Schlafstörung organische, nicht-organische oder externe Ursachen hat.

Für die Diagnose einer Schlafstörung stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Die verbreiteteste Methode stellt eine erste Anamnese beim Arzt dar. Es gibt allerdings auch Online-Testbögen, die Betroffene zuhause ausfüllen und dann einem Arzt vorlegen können.

Das Gespräch beim Arzt

Hier wird zunächst versucht zu klären, ob der Ursprung der Schlafstörungen körperlichen oder psychischen Ursprungs ist. Der Arzt wird nach der Krankengeschichte des Patienten und nach bestimmten Aspekten seines Schlafverhaltens fragen. Diese Fragen betreffen:

  • Das Abendprogramm
  • Die Schlafenszeiten
  • Mögliche Rituale vor dem Einschlafen
  • Die Dauer der Einschlafzeit
  • Das Verhalten während des Schlafs
  • Die Häufigkeit und Dauer der Aufwachphasen
  • Die Aufwachzeiten
  • Die Einnahme von Medikamente
  • Das Bestehen von Ängsten oder Stress

Sollte diese Anamnese ergänzungsbedürftig sein oder noch keinen Aufschluss über das Vorhandensein oder die Art der Schlafstörung liefern können, gibt es noch weitere Möglichkeiten:

Das Führen eines Schlaftagebuchs

Hier protokolliert der Patient sein Schlafverhalten. Meistens stehen ihm dafür vorgefertigte Muster mit zu beantwortenden Fragen zur Verfügung.

Die Verwendung eines Aktometers

Bei einem Aktometer handel es sich um ein Gerät zum Erfassen von Bewegungsaktivitäten. Viele Modelle können einfach am Handgelenk getragen werden und geben Aufschluss über die Verteilung der Schlafepisoden und die Regelmäßigkeit des Schlafs.

Das Durchführen eines Apnoe-Screenings

Sollte der Verdacht auf eine Atemstörung bestehen, kann bei dem Patienten ein Apnoe-Screening angewandt werden. Hierbei wird die Sauerstoffkonzentration im Blut und die Herzaktion gemessen.

Eine Untersuchung im Schlaflabor

Hierbei wird der Schlaf des Patienten für gewöhnlich an zwei aufeinander folgenden Tagen einer detaillierten Untersuchung im Labor unterzogen.

Was tun bei Schlafstörungen?

Generell ist es für die Betroffenen wichtig, sich darüber klar zu werden, ob es sich um chronische oder kurzfristige Schlafstörungen handelt. Kurzfristige Schlafstörungen, also solche, die nur wenige Tage dauern, lassen sich häufig auf emotionalen Stress zurückführen. Die Auslöser für Stress können sehr unterschiedlich sein und z.B. in einem herausfordernden Arbeitsprojekt oder einer schwierige Beziehungsphase bestehen. Für gewöhnlich klingen die Schlafstörungen wieder ab, sobald sich die Lebenssituation der Betroffenen wieder entspannt hat und sind somit nicht therapiebedürftig.

Was tun bei chronischen Schlafstörungen?

Hier empfiehlt es sich für die Betroffenen, ihren Arzt aufzusuchen und ihm das Problem zu schildern. Aus den Ergebnissen der Anamnese ergeben sich dann die nötigen Therapieansätze.

Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen

Die Art der Therapie richtet sich nach den Ursachen der Schlafstörung. Liegt eine organische Ursache vor, wird die zugrundeliegende Krankheit behandelt.

Sind die Schlafstörungen durch ein psychisches Problem bedingt, liegt es im Ermessen des Psychologen, welche Behandlung den größten Erfolg verspricht. Hier können sowohl Antidepressiva, eine Psychotherapie wie auch Achtsamkeits- und Entspannungsübungen eingesetzt werden.

Sowohl bei organischen wie auch bei nicht organischen Ursachen können die Schlafstörungen durch Medikamente abgemindert werden.  Auch die Verbesserung der Schlafhygiene des Betroffenen kann dabei helfen, dessen Schlafprobleme zu vermindern.

Rezeptpflichtige Medikamente gegen Schlafstörungen: Circadin 2mg

Circadin 2mg enthält das Schlafhormon Melatonin, das für die Regulation der inneren Uhr zuständig ist. Die Melatoninproduktion des Körpers nimmt im Alter ab, daher kommt Circadin 2mg auch nur bei Personen über 55 Jahren zum Einsatz. Das Medikament wird nur bei nicht organisch bedingten Schlafstörungen, die mit schlechter Schlafqualität zusammen auftreten, verabreicht.

Circadin 2mg

Rezeptfreie Medikamente gegen Schlafstörungen

Bei rezeptfreien Medikamenten ist zu beachten, dass diese nur kurzzeitig eingenommen werden sollten, da sie die der Schlafstörung zugrundeliegende Ursache meist nicht beheben.  Neben pflanzlichen Mitteln gibt es frei verkäufliche Medikamente, die als Schlafmittel zugelassen werden. Häufig beinhalten diese Medikamente einen der folgenden Wirkstoffe:

Diphenhydramin

Hierbei handelt es sich um einen antiallergischen Wirkstoff (Antihistamin), der aufgrund seiner schlaffördernden Nebenwirkung als Schlafmittel eingesetzt wird.

Diphenhydramin

Doxylamin

Doxylamin stellt ebenfalls ein Antiallergikum dar, dass aufgrund seiner sedierenden Wirkung als Schlafmittel eingesetzt wird.

Aminosäuren gegen Schlafstörungen

Eisen

Das Spurenelement Eisen kann bei Patienten, die unter dem Restless-Leg-Syndrom leiden, eingesetzt werden.

Tryptophan

Tryptophan stimuliert die Synthese von Serotonin, einem Neurotransmitter, der für den Schlaf benötigt wird. Ein Serotoninmangel zieht häufig Schlaflosigkeit und Depressionen nach sich. Die Aminosäure L-Tryptophan gilt in den meisten EU-Ländern als Medikament und sollte daher in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

L-Glutamin

Bei dieser Aminosäure handelt es sich um einen hemmenden Neurotransmitter, der die Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen unterdrückt, was zu einer höheren Ausgeglichenheit des Patienten führt.

Baldrian, ein beliebtes pflanzliches Mittel bei Schlafstörungen

Bei Baldrian handelt es sich um ein pflanzliches Mittel, das die Einschlafphasen verkürzt und für längere Tiefschlafphasen sorgt.

Baldrian gegen Schlafstörungen

Weitere pflanzliche Mittel gegen Schlafstörungen (die Liste ist nicht erschöpfend) sind:

  • Hopfen
  • Lavendel
  • Melisse
  • Johanniskraut

Baldrian, ein beliebtes pflanzliches Mittel bei Schlafstörungen

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Antidepressiva gegen Schlafstörungen

Auch Patienten, die nicht unter einer Depression leiden, können mit Antidepressiva gegen Schlafstörungen behandelt werden. Wichtig hierbei ist, dass die verabreichten Antidepressiva eine beruhigend-dämpfende Wirkung haben. Hierzu zählen Medikamente, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Amitriptylin
  • Doxepin
  • Trimipramin
  • Mianserin
Amitriptylin gegen Schlafstörungen

Homöopathische Mittel (Globuli) bei Schlafstörung

Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, die bei Schlafstörungen eingenommen werden können. Je nach Art der Ursache der Schlafstörungen werden unterschiedliche Mittel empfohlen. Hierzu gehören:

  • Bryonia: Eingesetzt bei Sorgen und Angstträumen
  • Damiana: Eingesetzt bei Nervosität und Unruhe
  • Belladonna : Eingesetzt bei unruhigem Schlaf, nächtlichem Aufschrecken, Fieber und Kinderkrankheiten
Beladonna bei Schlafstörung

Welcher Arzt sollte bei Schlafstörungen aufgesucht werden?

Zunächst können Betroffene sich an ihren Hausarzt wenden, der eine erste Anamnese erheben wird. Je nachdem, welche Ursache der Schlafstörung zugrunde liegt, wird der Hausarzt entweder selber eine Therapie einleiten oder den Patienten an einen Kollegen weiterleiten. Im Falle von organischen Ursachen kann die Überweisung an einen der folgenden Fachärzte sinnvoll sein:

  • Internist
  • Lungenfacharzt
  • Hals-Nasen-Ohren-Arzt
  • Schlafmedizinisch ausgebildeter Zahnarzt
  • Kieferorthopäde oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurg
  • Diabetologe
  • Hormon- und Drüsenspezialist

Sollte die Schlafstörung ihre Ursache im Bereich der Nerven oder des Gehirns haben, wird ein Neurologe konsulitert. Bei einer psychischen Ursache wird der Patient an einen Psychologen überwiesen.

Sollte keine klare Diagnose möglich sein, kann der Patienten an einen Schlafmediziner überwiesen werden, der eine tiefergehende Untersuchung vornimmt.

Schlafhygiene: Regeln und Tipps für einen erholsamen Schlaf

Sie bezeichnet die Verhaltensweisen und Bedingungen, die einen gesunden Schlaf befördern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für von Schlafproblemen betroffenen Menschen, ihre Schlafhygiene zu verbessern:

  • Möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit schlafen gehen und zur gleichen Zeit aufstehen
  • Über Tag nicht länger als 30 Minuten schlafen
  • Nach dem Aufwachen nicht zu lange im Bett liegen bleiben
  • Das Bett nicht für Tagesaktivitäten wie Arbeit oder Fernsehen nutzen (Geschlechtsverkehr ist hiervon ausgenommen)
  • Drei Stunden vor dem Schlafengehen keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen
  • Vermeiden von starken körperlichen Anstrengungen am Abend
  • Den Tag vor dem Schlafengehen ausklingen lassen (Nicht direkt nach der Arbeit Schlafengehen)
  • Bei nächtlichem Erwachen helles Licht vermeiden
  • Drei Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol trinken
  • Vier bis acht Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen

Rezeptpflichtige Medikamente für Schlafstörungen ohne Rezept vom Arzt online bestellen – So funktioniert’s

Wieso ist es möglich, rezeptpflichtige Schlafmittel online zu kaufen?

Das Arzneimittel Circadin 2mg unterliegt in Deutschland und den meisten Europäischen Staaten der Rezeptpflicht. Somit kann das Präparat nicht ohne eine ärztliche Verordnung und Rezeptausstellung erworben werden. Doch wieso ist es auf legalem Wege möglich, ein solches Medikament über eine Online Klinik zu beziehen?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach beantwortet. Online Kliniken wie z.B. Treated.com bieten einen unkomplizierten und patientenfreundlichen Service, der es Ihnen ermöglicht rezeptpflichtige Medikamente gegen Schlafstörungen über das Internet zu beziehen.

Auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden, einfachen Fragebogens überprüft ein Arzt die getätigten Angaben und stellt fest, ob Sie für die Einnahme des Medikaments geeignet sind und eine Behandlung mit diesem in Ihrem individuellen Fall als zielführend betrachtet werden kann. Das im Anschluss ausgestellte Rezept wird automatisch an eine Versandapotheke weitergeleitet, welche den 24h Expressversand des Medikaments an Ihre Wunschadresse in die Wege leitet.

Gibt es gesundheitliche Risiken bei der Online-Bestellung rezeptpflichtiger Schlafmittel?

Alle Ärzte von Treated.com, welche die Fragebögen auswerten und Rezepte ausstellen, sind bei der britischen Medizinbehörde (GMC) registriert. Sollte der behandelnde Arzt auf Basis der getätigten Angaben Bedenken haben, das Medikament gegen Schlafstörungen zu verschreiben, wird er die Rezeptausstellung ablehnen. Im Prinzip ist es genau wie bei Ihrem örtlich ansässigen Arzt.

Geben Sie alle Informationen korrekt, vollständig und gewissenhaft ab, kann der Arzt eine sichere Einschätzung treffen. Vergewissern Sie sich also immer, dass alle Angaben im medizinischen Fragebogen korrekt sind.

Das Shlafmittel wird Ihnen von einer englischen Apotheke zugesendet, welche Mitglied im englischen Apothekenverband (GPhC) ist. Auch hier verhält es sich, wie bei der lokalen Apotheke vor Ort. Sie erhalten ausschließlich zugelassene Originalpräparate.

Kann ich rezeptpflichtige Schlafmittel nicht einfach rezeptfrei online bestellen?

Webseiten, welche rezeptpflichtige Arzneimittel ohne Aufnahme Ihrer medizinischen Daten und anschließender Rezeptausstellung versenden, handeln illegal. In nahezu allen Fällen erhalten Sie, neben der fehlenden Einschätzung durch einen Arzt, gefälschte und nicht zugelassene Präparate. Das Risiko, Schlafmittel rezeptfrei online zu bestellen ist somit enorm hoch. Wenn Sie Treated.com nutzen, zahlen Sie sicherlich etwas mehr, können sich jedoch auf einen unkomplizierten, sicheren und patientenfreundlichen Service verlassen.

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Quellen:

  1. Kasper S, Hofmann P, Erfurth A, Frey R, Högl B, Jenny T, Klier C, Leuteritz I, Popovic R, Pramsohler B, Rados C, Rainer M, Rießland-Seifert A, Saletu B, Saletu-Zyhlarz G, Stelzig M, Walter E, Wuschitz A. Schlafstörungen bei psychiatrischen Erkrankungen. CliniCum neuropsy. Sonderausgabe November 2012.
  2. Schlaf und Schlafstörungen. Dr. med. Diana Amann-Griengl, Assistenzärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. In: St.Gallische Psychiatrie-Dienste Süd: Psychiatrie-Zentrum Werdenberg-Sarganserland, Trübbach.
  3. Berger, Riemann: Handbuch des normalen und gestörten Schlafs, 1992, Springer Verlag.
  4. Schlaflose Nächte – Warum? Was hilft?: Neue Patienteninformation. Verantwortlich für den Inhalt: Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). URL: aezq.de
  5. Dr. med.Werner Karrer: Chronische Insomnie: Tagesmüdigkeit oderTagesschläfrigkeit – Ursachen von chronischen Schlafstörungen. In: Luzerner Höhenklinik Montana. URL: medicalforum.ch
  6. Chronische Schlaflosigkeit – Insomnie. Medizinische und seelsorgliche Aspekte. URL: diakonie-bethanien.de
  7. Inga Katofsky: Behandlung primärer Insomnien in der Hausarztpraxis: Wirksamkeit einer Kurzzeitbehandlung mit Noctamid versus einer Kombinationstherapie aus Noctamid und einem kognitivverhaltenstherapeutischen Selbsthilfeprogramm. Aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Lübeck. Direktor: Professor Dr. med. F. Hohagen. Inauguraldissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Universität zu Lübeck – Aus der Sektion Medizin.
  8. Prof.Dr.med. Peter Clarenbach: Wenn ich nachts nicht schlafen kann: Formen und Ursachen der Schlaflosigkeit. URL: schlaf-bielefeld.de
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