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Bei der Trichomoniasis handelt es sich um eine Infektion mit Trichomonaden. Die Infektion gehört mit zu den Geschlechtskrankheiten, die besonders häufig auftreten. Oft betroffen sind Frauen, aber auch Männer können eine Infektion aufweisen. Bei einer Infektion sollte möglichst direkt mit Antibiotika behandelt werden.

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Was ist Trichomoniasis?

Bei Trichomoniasis leidet der Körper unter einer Infektion, die durch die Trichomonaden ausgelöst wird. Hierbei handelt es sich um Parasiten, die im Genitalbereich leben. Die genaue Bezeichnung der Parasiten lautet Trichomonas vaginalis.

Bei Frauen sitzen die Parasiten meist an der Harnröhre, der Scheide oder auch an den Paraurethaldrüsen. Nicht immer muss durch den Befall auch eine Infektion ausgelöst werden. Es ist allerdings möglich, dass es zu einer Infektion von Scheide, Harnröhre oder auch Gebärmutterhals kommt.

Trichomoniasis

Bei einem Mann sind die Parasiten in erster Linie in der Harnröhre zu finden. Rund 10 Prozent der Frauen und etwa ein Prozent der Männer leiden unter einem Befall mit den Parasiten. Eine schnelle Verbreitung ist vor allem deshalb möglich, weil die Infektion sehr oft ohne Symptome verläuft.

Die Trichomoniasis ist eine der häufigsten Erkrankungen, die im Bereich der Genitalien entstehen können (s. auch Geschlechtskrankheiten (STIs): Ansteckung, Anzeichen und Behandlung). Optimal ist es, wenn die Infektion möglichst schnell entdeckt wird und auch direkt eine Behandlung erfolgen kann. Wer unter einer Trichomoniasis leidet, ist auch empfänglicher für weitere Infektionen im Genitaltrakt.

Trichomoniasis Symptome: Mann und Frau

Eines der großen Probleme bei der Trichomoniasis ist, dass die Infektion in vielen Fällen ganz ohne Symptome verläuft. So merken rund 85 % der Infizierten gar nicht, dass sie betroffen sind. Kommt es zu Symptomen, beginnen diese normalerweise in einem Zeitraum von zwei bis rund 20 Tagen nach der Infektion. Bei Frauen zeigen sich die folgenden Symptome:

  • Juckreiz im Intimbereich
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Ausfluss aus der Scheide
  • Geruch aus der Scheide

Besonders auffällig ist der veränderte Ausfluss. Dieser hat eine grüne Farbe und wirkt schaumig. Zudem verbreitet er einen unangenehmen Geruch.

Bei einem Mann zeigen sich in besonders wenigen Fällen Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, lassen diese sich nur selten direkt der Trichomoniasis zuordnen. Schmerzen in der Harnröhre oder beim Wasserlassen können auftreten. Es ist zudem möglich, dass sich an der Eichel eine Entzündung bildet oder Ausfluss austritt.

Welche Trichomoniasis Ursachen gibt es?

Normalerweise erfolgt eine Ansteckung über Geschlechtsverkehr. Eine Infektion wird begünstigt, wenn in der Scheide ein Mangel an Östrogenen vorliegt. Eine weitere Ursache ist die Schädigung der Scheidenflora.

Eine Schädigung entsteht beispielsweise bei einer falschen Reinigung des Genitaltraktes. Der Genitaltrakt hat einen eigenen pH-Wert, mit dem die Schleimhäute vor Infektionen geschützt werden. Gerät dieser aus dem Takt, wirkt sich dies auf das Gleichgewicht und die Abwehr aus. Leiden Frauen bereits unter einer bakteriellen Vaginose, erhöht dies noch einmal zusätzlich die Gefahr für eine Trichomoniasis.

Es hat sich außerdem gezeigt, dass vorliegende Erkrankungen einen Einfluss auf eine Infektion nehmen können. Betroffene, die eine HIV-Infektion, eine Immunsuppression oder auch einen Diabetes mellitus haben, erkranken häufiger.

Was sind die Übertragungswege von Trichomoniasis?

Bei der Trichomoniasis handelt es sich um eine Erkrankung, die durch den sexuellen Kontakt übertragen wird. Kommt es zum Geschlechtsverkehr, können die Parasiten übertragen werden. Dies ist auch einer der Gründe, warum Frauen vor allem im Bereich der unteren Harnwege oder direkt in der Scheide betroffen sind.

Es kann passieren, dass eine Trichomoniasis bei der Geburt an das Kind übertragen wird. Leidet die Mutter unter einer Infektion und bekommt sie das Kind auf natürlichem Weg, ist eine Übertragung möglich. In rund 17 % der Fälle passiert dies.

Wie ist die Trichomoniasis Inkubationszeit?

Wie lange die Inkubationszeit bei einer Trichomoniasis ist, lässt sich nicht klar sagen. Gerade in der Schwangerschaft ist es wichtig, dass eine Infektion möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden kann. Die regelmäßigen Abstriche sollen genau dies sicherstellen. Dennoch spielt hier natürlich auch die Inkubationszeit eine wichtige Rolle.

Je nach Betroffenem kann diese zwischen fünf und 30 Tagen liegen. Da viele bei einer Infektion gar keine Symptome entwickeln, ist es nicht leicht, die Inkubationszeit einzugrenzen. Zudem ist nicht ganz klar, ob sich die Symptome am Beginn der Trichomoniasis entwickeln oder erst später entstehen.

Wenn die Vermutung einer Ansteckung besteht, sollte der Arzt möglichst schnell aufgesucht werden.

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Wie wird die Diagnose von Trichomoniasis gestellt?

Um eine Behandlung durchführen zu können, muss erst einmal eine Diagnose gestellt werden (s. auch Test auf 11 Geschlechtskrankheiten online – schnell Gewissheit haben). Frauen suchen bei einer vermuteten Infektion den Gynäkologen auf. Geht ein Mann davon aus, sich infiziert zu haben, sollte er sich an einen Urologen wenden.

Die Anamnese ist der erste Schritt, um eine mögliche Trichomoniasis schnell erkennen zu können. Hier werden verschiedene Punkte besprochen:

  • Gibt es bekannte Infektionen des Genitalbereiches?
  • Zeigt sich ein ungewöhnliches Sekret, das aus der Scheide oder dem Penis austritt?
  • Liegen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr vor?
  • Liegen Schmerzen beim Wasserlassen vor?
  • Kam es in der vergangenen Zeit zu einem Wechsel der Partner beim Geschlechtsverkehr?

Es folgt eine Untersuchung der Geschlechtsteile. Der Arzt wird prüfen, ob sich Anzeichen einer Entzündung zeigen. Dies können beispielsweise Schwellungen und Rötungen, aber auch ein starker Ausfluss oder ein charakteristischer Geruch sein.

Der Frauenarzt wird anschließend eine Kolposkopie durchführen. Hierbei handelt es sich um eine Untersuchung mit einem speziellen Mikroskop. Er kann so erkennen, ob sich Entzündungen in der Schleimhaut zeigen.

Damit eine Trichomoniasis erkannt werden kann, wird ein Abstrich genommen. Der Arzt nimmt Sekret aus der Vagina oder vom Penis ab und wird dies direkt unter dem Mikroskop ansehen. Möglicherweise wird das Sekret auch an ein Labor gesendet. Es kann dann einige Tage dauern, bis das Ergebnis vorliegt.

Wie erfolgt eine Trichomoniasis Behandlung?

Liegt eine Trichomoniasis vor, ist eine Behandlung notwendig. Diese ist normalerweise nicht mit einem großen Aufwand verbunden. Zum Einsatz kommt hier Metronidazol. Es handelt sich um ein Antibiotikum, das nur einmal verabreicht wird (s. auch Flagyl: Wirkung, Anwendung & Erfahrungen).

Aber auch eine Behandlung mit einer niedrigeren Dosierung kann erfolgen. Hier ist es aber notwendig, die Tabletten über zwei Tage einzunehmen. Die Tabletten werden oral eingenommen. Bei einigen Geschlechtskrankheiten erfolgt die Behandlung über eine vaginale Gabe der Wirkstoffe. Dies ist bei Trichomoniasis nicht anzuraten.

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Grund dafür ist, dass sich ein Befall nicht klar lokalisieren lässt. Es ist möglich, dass sich die Infektion bereits auf andere Bereiche ausweitet, die dann nicht behandelt werden.

Wird die Behandlung nach Vorgabe durchgeführt, ist eine schnelle Genesung sehr wahrscheinlich. Bei einigen Patienten heilt die Trichomoniasis auch ohne Therapie aus.

Wie ist es mit der Sexualität nach einer Erkrankung mit Trichomoniasis?

Die Diagnose bei einer Trichomoniasis ist grundsätzlich gut. Es handelt sich um eine der sexuell übertragbaren Erkrankungen, die als heilbar gilt. Allerdings ist es in vielen Fällen so, dass die Infektion gar nicht erkannt wird. Viele Infektionen zeigen keine Symptome und breiten sich daher aus. Teilweise erfolgt von selbst eine Ausheilung, da der Körper gegen die Parasiten vorgeht.

Beim Geschlechtsverkehr wird der Befall der Parasiten jedoch weitergegeben und die Erkrankung so verbreitet. Wenn eine Infektion nachgewiesen wurde, sollte erst einmal auf ungeschützten Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

Der Arzt wird nach einer bestimmten Zeit noch einmal einen Abstrich durchführen und prüfen, ob die Trichomoniasis ausgeheilt ist. Bei einer abgeschlossenen Infektion kann anschließend auch wieder ungeschützter Geschlechtsverkehr erfolgen. Grundsätzlich sollte jedoch immer an den eigenen Schutz vor Geschlechtskrankheiten gedacht werden.

Welche Komplikationen können bei Trichomoniasis auftreten?

Besonders bei einer bestehenden Schwangerschaft ist die Gefahr von Komplikationen vorhanden, wenn es zu einer Trichomoniasis kommt. Bleibt die Erkrankung unbemerkt und damit auch unbehandelt, kann es zu einer Frühgeburt kommen. Die Infektion steigt möglicherweise in den Gebärmutterhals auf und löst hier Wehen aus.

Aber auch wenn die Frau nicht schwanger ist, sind Komplikationen möglich, auch wenn diese nur in seltenen Fällen auftreten. Steigt die Infektion bis in die Eileiter hoch, können sich diese entzünden und verkleben. Es kann zu einer Unfruchtbarkeit kommen.

Bei Männern ist es möglich, dass die Infektion bis in die Prostata steigt und hier eine Entzündung auslöst. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen steigt mit einer Trichomoniasis das Risiko an, sich mit weiteren Geschlechtskrankheiten zu infizieren.

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Quellen:
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  1. Ernst Mutschler, Monika Schäfer-Korting: Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie. 8.,völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2001. Seite 866.
  2. Niccolai LM, Kopicko JJ, Kassie A, Petros H, Clark RA, Kissinger P (May 2000). “Incidence and predictors of reinfection with Trichomonas vaginalis in HIV-infected women“. Sexually Transmitted Diseases. 27 (5): 284–8.
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