Chlamydien sind Bakterien, die vor allem Infektionen der Atemwege oder des Urogenitaltraktes wie zum Beispiel Harnwegs- und Blaseninfektionen, Infektionen der Prostata und des Nebenhodens bei Männern oder Infektionen der Eileiter und Eierstöcke bei Frauen verursachen. Des Weiteren können Chlamydien die Bindehaut der Augen infizieren. Chlamydien befallen und vermehren sich in körpereigenen Zellen. Infektionen durch Chlamydien können zum Beispiel durch Abstriche, Sputum- oder Urinproben diagnostiziert werden.

Die Erregerdiagnostik ist bei Chlamydieninfektionen wichtig, da diese Infektionen nur durch bestimmte Antibiotika behandelt werden können. Das im Nachfolgenden beschriebene Antibiotikum Azithromycin kann zur Behandlung von Infektionen mit Chlamydien eingesetzt werden.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Azithromycin zur Behandlung von Chlamydien ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet.

Was ist Azithromycin?

Azithromycin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Makrolide. Es wird eingesetzt zur Therapie von Infektionen der Atemwege, von akuten Mittelohrentzündungen, von Mund- und Racheninfektionen, von bakteriellen Infektionen des Magen-Darm-Traktes, von Infektionen des Urogenitaltraktes und von Haut- und Weichteilinfektionen.

Azithromycin gegen Chlamydien

Eckdaten zu Azithromycin

  • Markenname: Azithromycin
  • Aktiver Wirkstoff: Azithromycin
  • Wirkstoffklasse: Makrolidantibiotika
  • Hersteller: Unterchiedlich
  • Rezeptpflicht: rezeptpflichtig

Wie wirkt Azithromycin?

Azithromycin hemmt die Produktion von Eiweißen in Bakterien und kann so die Vermehrung dieser Bakterien hemmen. Durch seine Struktur kann Azithromycin in körpereigene Zellen gelangen und die Bakterien dort angreifen.

Wirkungsweise von Antibiotika

Wie wird Azithromycin eingenommen?

Die Einnahme von Azithromycin soll immer nach Anordnung des Arztes erfolgen.
Azithromycin kann sehr gut in Körpergewebe eindringen und wird deshalb auch langsamer ausgeschieden als andere Antibiotika. Aus diesem Grund muss Azithromycin lediglich über drei oder fünf Tage eingenommen werden.
Für Erwachsene, ältere Patienten sowie Kinder und Jugendliche über 45 kg gilt:

Drei-Tage-Therapieschema:

  • Es werden drei Tage lang jeden Tag eine Tablette Azithromycin 500 mg (oder zwei Tabletten Azithromycin 250 mg) oder zweimal am Tag jeweils eine Tablette Azithromycin 250 mg eingenommen.

Fünf-Tage-Therapieschema:

  • Es wird am ersten Tage eine Tablette Azithromycin 500 mg (oder zwei Tabletten Azithromycin 250 mg) eingenommen. An den vier nachfolgenden Tagen wird jeweils eine Tablette Azithromycin 250 mg (oder eine halbe Tablette Azithromycin 500 mg) eingenommen.

Bei Urogenitalinfektionen kann eine einmalige Gabe von Azithromycin ausreichend sein.

Was passiert bei einer Überdosierung von Azithromycin?

Symptome einer Überdosierung sind ein vorübergehender Hörverlust, starke Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Bei einem Verdacht auf eine Überdosierung muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Azithromycin auftreten?

Durch die Anwendung von Azithromycin zur Behandlung von Chlamydien sowie andere Infektionen kann es zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen.

Die häufigste beobachtete Nebenwirkung (bei mindestens einem von zehn behandelten Patienten) ist das Auftreten von Durchfall.

Häufig (bei einem von zehn bis einem von hundert behandelten Patienten) treten auf:

  • Kopfschmerzen
  • Erbrechen, Bauchschmerz, Übelkeit
  • Veränderungen der Anzahl und Verteilung der weißen Blutkörperchen sowie eine Verminderung des Bikarbonatspiegels im Blut

Gelegentlich (bei einem von hundert bis einem von tausend behandelten Patienten) werden beobachtet:

  • Pilzinfektionen, vaginale Infektionen, Lungenentzündungen, bakterielle Infektionen, Rachenentzündungen,
  • Atemwegserkrankungen
  • eine Veränderung des Blutbildes mit Verminderung der weißen Blutkörperchen, Überempfindlichkeitsreaktionen, Schwellung von Lippen oder Gesicht
  • Nervosität, Schlafstörungen, Schwindel, Bewusstseinseintrübung, Geschmacksstörungen, Gefühlsstörungen
  • Sehstörungen, Hitzewallungen, Atemnot, Nasenbluten
  • Erkrankungen des Ohres, Schwindel
  • Herzstolpern
  • Verstopfung, Blähungen, Reizung oder Entzündung des Magens, aufgetriebener Bauch, Mundtrockenheit, Aufstoßen Verletzungen der Mundschleimhaut, übermäßige Speichelsekretion, weiche Stühle
  • Hautausschlag, Juckreiz, Quaddeln, trockene, gerötete oder gereizte Haut, übermäßige Schweißabsonderung
  • Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen
  • Schmerzen beim Wasserlassen, Nierenschmerzen
  • Wassereinlagerung, Müdigkeit, Brustschmerzen, Fieber
  • Erhöhung der Leber- und Nierenwerte im Blut, erhöhte Anzahl an Blutplättchen, erhöhte Blutwerte von Chlorid, alkalischer Phosphatase und Glucose

Selten (bei einem von tausend bis einem von zehntausend behandelten Patienten) treten auf:

  • Aufregung
  • Störung der Leberfunktion mit Symptomen wie Gelbfärbung der Haut und Augen, braunem Urin, Juckreiz, Verwirrtheit und Blutungsneigung
  • Lichtempfindlichkeit der Haut

Sehr selten (bis einem von zehntausend bis einem von hunderttausend behandelten Patienten) werden beobachtet: eine großflächige Rötung der Haut mit Anstieg von eosinophilen Granulozyten (bestimmte weiße Blutkörperchen) im Blut.

Weiterhin können mit unbestimmter Häufigkeit auftreten:

  • Pseudomembranöse Kolitis, eine Entzündung des Dickdarmes (Kolitis), ausgelöst durch die vorherige Einnahme von Antibiotika
  • Verminderung der Blutplättchen und anderen Blutzellen
  • Schwere allergische Reaktionen mit Symptomen wie Husten, Atemnot, Herzrasen, Eintrübung oder Verlust des Bewusstseins Aggression, Angst, Halluzination, Delir
  • Krampfanfälle, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust, Gefühlsstörungen, Verlust von Geruch und Geschmack
  • Beeinträchtigung des Hörvermögens, Taubheit, Ohrgeräusche
  • Herzrhythmusstörungen
  • Niedriger Blutdruck
  • Verfärbung der Zunge, Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Entzündung und Versagen der Leber
  • Blasenbildung an Haut und Schleimhäuten mit schlechtem Allgemeinbefinden, Fieber und Rötung der Haut
  • Gelenkschmerzen
  • Entzündungen der Niere und akutes Nierenversagen

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Azithromycin kann mit anderen Medikamenten wechselwirken. Bei der zusätzlichen Einnahme folgender Medikamente sollte vor Einnahme der behandelnde Arzt kontaktiert werden:

  • Hemmer der Magensäureproduktion wie Cimetidin und andere Medikamente zur Behandlung von Sodbrennen
  • Ceterizin zur Behandlung von allergischen Beschwerden
  • Mutterkornalkaloide (Ergotalkaloide)
  • Antiviral wirksame Medikamente wie Zidovudin, Didanosin
  • Antibiotika wie Rifabutin, Lincomycin, Clindamycin
  • Atrovastatin, ein Arzneistoff aus der Gruppe der Statine
  • Theophyllin, ein Methylxanthin aus der Gruppe der Antiasthmatika zur Behandlung von COPD und Asthma bronchiale
  • Hemmer der Blutgerinnung wie Marcumar
  • Ciclosporin, ein Arzneistoff aus der Gruppe der Immunsuppressiva
  • Terfenadin zur Behandlung von Allergien
  • Andere Medikamente, die Herzrhythmusstörungen verursachen können

Wann darf Azithromycin nicht eingenommen werden?

Azithromycin darf nicht bei einer Allergie gegenüber den Wirkstoffen Azithromycin, Erythromycin sowie anderen Makrolid- und Ketolid-Antibiotika oder gegen andere Bestandteile der Azithromycin-Tabletten eingenommen werden. 

Wann ist bei der Einnahme von Azithromycin Vorsicht geboten?

Besondere Vorsicht ist geboten: 

  • Bei Patienten mit schweren Lebererkrankungen.
  • Beim Auftreten von Anzeichen einer eingeschränkten Leberfunktion, wie zum Beispiel eine Gelbfärbung der Augen und Haut, dunkler Urin oder Blutungsneigungen.
  • Beim Auftreten von Durchfall während oder nach der Therapie mit Azithromycin. In diesem Fall sollte ein Arzt konsultiert werden, da eine pseudomembranöse Kolitis vorliegen könnte.
  • Bei zusätzlichen Infektionen mit Pilzen.
  • Bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung.
  • Beim Vorliegen von schweren Infektionen.
  • Beim Vorliegen einer Infektion mit Streptokokken der Serogruppe A.
  • Bei Patienten mit neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen.
  • Bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen.
  • Bei Patienten mit Myasthenia gravis.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme der Anti-Baby-Pille sollten zusätzlich Verhütungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit

Die Auswirkungen von Azithromycin auf das Ungeborene sind bislang noch nicht ausreichend untersucht. Daher sollte eine Therapie mit Azithromycin in der Schwangerschaft nur nach Abwägung von Nutzen und Risiko durch den behandelnden Arzt erfolgen.

Azithromycin geht in die Muttermilch über und sollte daher in der Stillzeit nicht angewendet werden. Möglicherweise ist ein Abstillen für die Dauer der Einnahme von Azithromycin in Erwägung zu ziehen.

Azithromycin ohne Rezept vom Arzt online bestellen – So funktioniert’s

Azithromycin zur Behandlung von Chlamydien ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und kann in Deutschland weder in stationären Apotheken (Ladengeschäften) noch von deutschen Online-Apotheken ohne Rezept bezogen werden. Es gibt Online-Anbieter, die das Antibiotikum Azithromycin  rezeptfrei verkaufen und auf die Vorlage einer ärztlichen Verordnung komplett verzichten. Diese Anbieter sind als höchst unseriös zu bewerten, ihr Handeln ist in Deutschland illegal.

Darüber hinaus ist der rezeptfreie Versand von Azithromycin zur Behandlung von Chlamydien nach Deutschland illegal und wer sich das Medikament bei einem entsprechenden Anbieter ohne Rezept oder ärztliche Konsultation bestellt, ist an diesen illegalen Handlungen beteiligt. Würde es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, können Kunden zu den Vorgängen ebenfalls befragt werden.

Ist es sicher bei der Online-Klinik Azithromycin gegen Chlamydien online zu kaufen?

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU.

Sie können bei der Online-Klinik Treated.com Azithromycin zur Behandlung von Chlamydien ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren gesundheitlichen Daten erfassen. Die Ärzte von Treated.com sind von der unabhängigen Regulierungsbehörde für Gesundheits- und Sozialpflegedienste (Care Quality Commission) in den Vereinigten Königreichen reguliert und von der englischen Gesundheitsbehörde GMC (General Medical Council) akkreditiert.

Bei Eignung wird ein Rezept für Azithromycin ausgestellt und an die Versandapotheke zugestellt. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet. Neben der Möglichkeit des Medikamentenversands an Ihre Privat- oder Geschäftsadresse können Sie ebenfalls UPS Abholstationen in Anspruch nehmen.

Treated.com Online-Klinik

Die Online-Klinik Treated.com ist in den Vereinigten Königreichen zugelassen und erlaubt somit eine Ferndiagnose sowie eine Online-Rezeptausstellung für alle Bürger innerhalb der EU. Sie können auf Treated.com Azithromycin zur Behandlung von Chlamydien ohne Rezept von Ihrem Arzt online bestellen, da die Ärzte auf Basis eines von Ihnen auszufüllenden Online-Fragebogens Ihren medizinischen Daten erfassen. Anschließend wird die Behandlung per Expressversand an Sie versendet.

Verwandte Artikel zum Thema Geschlechtskrankheiten:

Quellen:

  1. Erfahrungen mit Drei-Tage-Therapie. In: Deutsches Ärzteblatt. URL: aerzteblatt.de
  2. Chlamy­dien-Infektion: Einmalgabe von Azithromycin mit hoher Effektivität. In: Deutsches Ärzteblatt. URL: aerzteblatt.de
  3. Azithromycin versus Doxycycline for Urogenital Chlamydia trachomatis Infection. In: William M. Geisler, MD, MPH et al (2015). URL: nejm.org
  4. A double blind study of single dose azithromycin and doxycycline in the treatment of chlamydial urethritis in males. In: A Nielsen et al. URL: ncbi.nlm.nih.gov
  5. Chlamydien-Infektion. In: pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V. URL: profamilia.de
  6. Gebrauchsinformationen: Azithromycin-ratiopharm® 500 mg Filmtabletten. ratiopharm GmbH. URL: ratiopharm.de
  7. Roblin PM, Hammerschlag MR. Microbiologic Efficacy of Azithromycin and Susceptibilities to Azithromycin of Isolates of Chlamydia pneumoniae from Adults and Children with Community-Acquired Pneumonia. Antimicrobial Agents and Chemotherapy. 1998;42(1):194-196.
  8. Ahmed H. H. Bakheit, Badraddin M. H. Al-Hadiya, Ahmed A. Abd-Elgalil. Azithromycin. Profiles Drug Subst Excip Relat Methodol. 2014; 39: 1-40.